Daten und Ereignisse

Bilderbogen 2002-2017

B i l d e r b o g e n zur Geschichte des Rheinhessischen Fahrradmuseums. Dank an Al G. Oritmus v, Gugel.


6. Februar 2018, 19.00 Uhr

  • Mitgliederversammlungen von Trägerverein und Förderverein in der Rathausscheune

26. Februar


1. April 2018, 11.30 Uhr


1. April, Saisoneröffnung


Sonderausstellung


23. Mai, Seniorenbesuch


  • Aktuelles 2018

Ein Blick zurück!

Saisoneröffnung im Rheinhessischen Fahrradmuseum

Bei uns können Sie auch schon mal am Rad drehen! Anfassen zum Erfassen und greifen zum Begreifen erwünscht.

Getreu diesem Motto öffnet das Rheinhessische Fahrradmuseum am Ostersonntag, den 1. April 2018, gegen 11:30 Uhr, bis einschließlich dem 14. Oktober 2018, an allen Sonn- und Feiertagen, von 14:00 bis 18:00 Uhr, wieder seine Pforten für alle fahrradinteressierten Besucher und Besucherinnen.

In der bevorstehenden Saison 2018 möchte unser Museumsteam den Besuchern/innen die Geschichte des lenkbaren Zweirades leicht verständlich, interessant und erlebbar gestalten. So ist z. B. das Anfassen und Erkunden unserer Exponate, die aus allen Epochen der Zweiradgeschichte gegenständlich vorhanden sind, nicht nur gestattet, sondern auch ausdrücklich erwünscht. 

Wenn Sie es allerdings eher gemütlich angehen möchten, so können Sie auch in unseren fünf barrierefreien Abteilungen: - Historische Räder - Alltagsräder - Sporträder - Kunst ums Fahrrad - Kinder- und Sonderräder, sowie durch unsere diesjährige Sonderausstellung “Impressionen des Ostsee-Premium-Radweges von Hamburg nach St. Petersburg“ einfach nur einen schönen Nachmittag genießen.

Wenn Sie uns mit einer Gruppe außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, setzen Sie sich über unsere Homepage mit uns oder mit der Tourist-Info in der Rathausscheune Gau-Algesheim, Eingang Kreuzhof (Telefon:  06725/992143, Mail: Touristik@Gau-Algesheim.de) in Verbindung. 

Pressevorschau: Cavallo wartet auf Reiter

AZ, Gau-Algesheim, 31.03.2018

Zum Saisonauftakt stehen ungewöhnliche Räder bereit

 (rei)Lust auf einen abenteuerlichen Ritt auf dem Cavallo – oder auf die Erstbesteigung eines antiken Hochrades? Am Sonntag, 11. April, startet das Rheinhessische Fahrradmuseum in seine 17. Saison. Auf die Besucher warten ab 11.30 Uhr ungewöhnliche Fahrräder, die zu Probefahrten einladen. Da ist das Cavallo – ein Schwingrad ohne Pedale – das nur durch reitähnliche Körperbewegungen zu bewegen ist, erst kürzlich zu bewundern in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“. Gefahren werden können auch Spezialräder für Kunstrad und Radball sowie eine Bahnmaschine. Randbemerkung: Diese Sportgeräte eignen sich für besonders ehrgeizige Politiker, verzichten sie doch allesamt auf Rücktritt ...

Das antike Hochrad mit seiner Sattelhöhe von 150 Zentimetern darf nicht bewegt, sondern lediglich erklommen werden, wie Museumsleiter Emil Busch und Hermann Lutz, Vorsitzender des Fördervereins, im Gespräch mit dieser Zeitung einschränkten. Weniger gefährlich, aber nicht minder schwierig, dürfte eine Fahrt mit dem Artistenrad sein – Sattelhöhe 40, Länge 45 Zentimeter.

Wer die neue Museumssaison gemütlicher angehen will, kann eine Sonderausstellung über „Impressionen des Ostsee-Premium-Radwegs“ von Hamburg nach St. Petersburg besichtigen. Das Gau-Algesheimer Paar Anne Hagel und Günter Frey hat diese Strecke in mehreren Urlaubswochen – verteilt auf mehrere Etappen – bewältigt. Zwischenstationen waren Königsberg und Riga.

Insgesamt bietet das Museum barrierefrei auf 160 Quadratmetern fünf Abteilungen: Historische Räder, Alltagsgeräte, Sporträder, Kunst ums Fahrrad sowie Kinder- und Sonderräder. Emil Busch: „Wir wollen die Entwicklung des muskelangetriebenen, lenkbaren Zweirades von der Draisschen Laufmaschine des Jahres 1817 bis heute erlebbar machen.“ Motto: „Anfassen zum Erfassen, Greifen zum Begreifen.“ An zwei Bildschirmen werden zudem kurze Filme über die Geschichte des Fahrrads sowie Radball, BMX-Sport und Kunstradfahren gezeigt. Zu sehen ist unter anderem die Weltmeister-Kür von Lisa Hattemer aus dem Jahr 2016. Zehn Vitrinen sind mit Weltmeister-Trikots, Originaldokumenten und Nachdrucken, Fahrrad-Ausrüstung, Gemälden und Werbedrucken bestückt. Insgesamt sind im Rheinhessischen Fahrradmuseum 80 Räder ausgestellt. Darunter auch ein Gefährt von 1861 – das erste mit Pedalen. Und schon 1886 baute Opel, zeitweilig weltgrößter Hersteller, ein Rad, das den heutigen sehr nahe kommt: Pedale, Kette, aber noch ohne Freilauf.

ÖFFNUNGSZEITEN Das Fahrradmuseum ist an allen Sonn- und Feiertagen ab Ostern bis Mitte Oktober zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kontakt: www.fahrradmuseum-rheinhessen.de und die Gau-Algesheimer Tourist-Info unter Telefon 06725-99 21 43.

Bilder: Friedel Jouaux


Viele Besucher

GAU-ALGESHEIM - (rei - AZ06042018). Damit hatte das Museumsteam um Emil Busch nicht gerechnet. An den Ostertagen informierten sich rund 100 Besucher über die Sonderausstellung zur Ostsee-Radroute Hamburg – St. Petersburg und die Angebote in den fünf Abteilungen des Museums – von historischen Fahrrädern bis zur Rolle des Fahrrads in der Kunst. Auch Probefahrten auf verschiedenen Sporträdern, unter anderem für Radball und Kunstradfahren, kamen gut an. Zwei besondere Attraktionen waren der „Ritt“ auf einem Cavallo-Rad und die Besteigung eines Hochrads aus dem 19. Jh.

Grußworte sprachen VG-Bürgermeister Benno Neuhaus und sein Stadtkollege Dieter Faust. Der Vorsitzende des Fördervereins, Hermann Lutz, ist sich sicher, dass in dieser Saison bis Mitte Oktober der 25. 000. Besucher registriert werden kann. In den vergangenen 16 Jahren zählte das Museum insgesamt knapp 24.000 Gäste. Nicht nur der gute Oster-Auftakt, auch Gruppen-Anfragen für bislang mehr als 100 Personen nähren die Zuversicht des Museums, die 25.000-Marke zu überschreiten.