Termine 2013

31. Januar 2013: Mitgliederversammlung von Träger- und Förderverein im Rathaussaal am Marktplatz

 6. Februar 2013: Treffen des Museumsteams

 6. März 2013: Treffen des Museumsteams

16. März 2013: Aufbau der Sonderausstellung

20. März 2013: Treffen des Museumsteams

23. März 2013: Aufbau der Sonderausstellung

27. März 2013: Treffen des Museumsteams

31. März 2013: Eröffnung der 12. Ausstellungssaison um 11.30 Uhr; Eröffnung der Sonderausstellung "Mit dem Moutainbike hoch hinaus"

24. April 2013: Treffen des Museumsteams zur Vorbereitung des Internationalen Museumstags

8. Mai 2013: Treffen des Museumsteams

12. Mai 2013: Internationaler Museumstag: "Triepad-Hasen suchen Gesellschaft"

19. Mai 2013: Öffnung des Museums ab 12.15 Uhr für Biker aus dem "Blauen Ländchen" (ND); Unterstützung des RV 1912 Saulheim beim Festzug 1250 Jahre Saulhelm

22. Mai 2013: Treffen des Museumsteams

26. Mai 2013: Museum ist Station der Stadtrallye der GiV (ND)

29. Mai 2013: Öffnung des Museums für Besuchergruppe aus Mainz (HER/HL): Öffnung des Museums für Gäste aus Sponsheim (ND)

31. Mai 2013: Öffnung für Besucher aus der Pfalz (ND); Öffnung des Museums für Radler aus Idstein (HL)

5. Juni 2013: Treffen des Museumsteams; Besprechung mit Leitung des Freilichtmuseums Bad Sobernheim

16. Juni 2013: Die "Freunde klassischer Mobile bei der Bundesbank" besuchen mit ihren "Schätzchen" auf zwei und vier Rädern unser Museum. Das Rheinhessische Fahrradmuseum unterstützt das Freilichtmuseum Bad Sobernheim mit Exponaten und stellt anlässlich des 20. Rad-Erlebnistages im Naheland den Mechaniker Anton Burg (1767-1849) und seine Laufmaschine vor.(HL/ND)

16. August 2013: Öffnung des Museums für Besuchergruppe aus Ingelheim (ND)

30. August 2013: Unterstützung des vom VDI Rheingau getragenen 4. Experimentiertages für Kinder in Flörsheim/Main 

1. September 2013: Besuch des Museums von ehemaligen Studierenden von Prof. Rösch

4. September 2013: Treffen des Museumsteams

7. September 2013: Öffnung des Museums für Besuchergruppe aus Groß-Winternheim (ND)

8. September: 39. Gau-Algesheimer Volksradfahren und Tag des offenen Denkmals in der Badstube

27. September 2013: Öffnung des Museums für den Volkschor Ingersleben (bei Neudietendorf)

2. Oktober 2013: Treffen des Museumsteams

13. Oktober 2013: Letzter regelmäßiger Öffnungstag am Fest des jungen Weines

15. Oktober 2013: "Senioren Diedesfeld" aus Neustadt a. d. Weinstraße besuchen unser Museum

23. Oktober 2013: Eine Gruppe der Löwenschule aus Alzey besucht unser Museum

25. Oktober 2013: Die Abt. 1 des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur unternimmt einen Ausflug ins Rheinhessische Fahrradmuseum

30. Oktober 2013: Zwei Klassen des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums Flörsheim am Main besuchen Museum und Altstadt von Gau-Algesheim

6. November 2013: Treffen des Museumsteams

16. November 2013: Abbau der Sonderausstellung

4. Dezember 2013: Treffen des Museumsteams

10. Dezember 2013: Ausflug des Museumsteams mit dem Zug nach St. Wendel; Mainz ab 9.25 Uhr, Gau-Algesheim 9.45 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Blitzlicht


Sonderausstellung



Intern. Museumstag


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Ausflug des Museumsteams


Gruppenbild auf dem Markt

Wer in der Adventszeit nach Sankt Wendel fährt, erlebt dort einen großen, liebevoll gestalteten und sich durch die Straßen der Innenstadt hinziehenden Weihnachtsmarkt. Die Kreisstadt im heutigen Saarland, die im 19. Jh. zum Fürstentum Lichtenberg, einer Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg, gehörte, überrascht mit einem vielfältigen Angebot, gastfreundlichen Lokalen und ihren Gästen gegenüber aufgeschlossenen Menschen.

Das Museumsteam hatte eine gute Wahl getroffen, in diesem Jahr in die Stadt des heiligen Wendelinus zu fahren. Interessante Details gab's aus dem Munde der Stadtführer und auf Informationstafeln zu erfahren:

 

  • 1326/28 erwarb der Trierer Kurfürst Balduin von Luxemburg, auf dessen Bitte Gau-Algesheim 1332 vom Kaiser Ludwig dem Bayer zur Stadt erhoben wurde, Burg und Stadt Sankt Wendel;
  • der bedeutende Nikolaus von Kues (1401-1464) war 1446 Pfarrer in Sankt Wendel und stiftete die Kanzel in der heutigen Wendelinusbasilika;
  • in Sankt Wendel residierte die früh verstorbene Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg-Altenburg (1801-1831), deren Sohn Albert Prinzgemahl der englischen Königin Viktoria wurde.

 

Mit der Bahn ist die Fahrt nach Sankt Wendel ein "Katzensprung", das Rheinland-Pfalz-Ticket schont den Geldbeutel und macht es leichter, sich andere Wünsche zu erfüllen.

Dass es selbst guten Essern nur mit Mühe gelang, einen "Gefüllten" zu packen, unterstrich die Richtigkeit des Mottos unserer saarländischen Nachbarn: "Hauptsach', gut gess!"

Übrigens - einen dem Weihnachtsmarkt vergleichbaren Markt gibt es in Sankt Wendel auch an Ostern ...


Neuerscheinung zur Geschichte des Kunstradsports

Sandra Bücher, Kunstradfahren im Wandel der Zeit. Von den artistischen Anfängen bis zum modernen Wettkampfsport unter besonderer Berücksichtigung der Radsportbewegung in Rheinhessen, Mainzer Studien zur Sportwissenschaft, herausgegeben von Dieter Augustin, Eike Emrich, Manfred Letzelter, Manfred Messing, Norbert Müller, Band 31, Schors-Verlag Niedernhausen/Ts., 2013, 169 Seiten

Für ihre Wissenschaftliche Prüfungsarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien hat Sandra Bücher ein Thema gewählt, das sowohl ihre Erfahrungen als Leistungssportlerin im Einer-Kunstfahren, als auch die Verbundenheit mit ihrer rheinhessischen Heimat widerspiegelt. Das Thema wurde von dem Mainzer Sporthistoriker Prof. Dr. Norbert Müller gestellt. Im November 2013 wurde Sandra Bücher für ihre Arbeit mit dem Berno-Wischmann-Preis der Sportwissenschaftliche Gesellschaft Mainz e.V. ausgezeichnet.

Von ihrer frühen Kindheit bis kurz vor dem Abschluss ihres Studiums hat die Autorin im Rad- und Sportverein 1921 Klein-Winterheim das Einer-Kunstfahren betrieben. In dieser Disziplin ist sie bald in Rheinhessen und Rheinland-Pfalz an die Spitze gefahren und wurde Mitglied der Leistungskader auf regionaler und nationaler Ebene. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2005 in Erfurt gewann sie mit einer fast fehlerfreien Kür den Titel und behauptete sich auch in der Elite-Klasse, trotz mancher Verletzungen, über viele Jahre in der nationalen Spitze.

In 130 Jahren hat sich das Kunstradfahren von artistischen Anfängen zu einem modernen Wettkampfsport entwickelt. Über diesen langen Zeitraum hinweg erfuhr das Kunstfahren unterschiedliche Ausprägungen in seinen Disziplinen und deren Regelwerk, in den Zielen, die sich die Sportlerinnen und Sportler gesetzt, und in den Intentionen, welche die Radsportvereine und Radsportverbände verfolgt haben.

Das Kapitel „Die Wurzeln des Kunstradfahrens“ beginnt mit der Frühgeschichte des Kunstradfahren als „Lückenfüller“, zeichnet ein Porträt von Nicholas Edward Kaufmann, dem „Vater" des Kunstradfahrens, mit seiner Artistentruppe und beschreibt anschaulich die ersten Kunststücke der Akrobaten auf dem Hochrad.

Ausführlich und illustriert durch viele bildliche Darstellungen geht die Autorin auf die „Entwicklung des Kunstradfahrens“ in seinen verschiedenen Formen und Disziplinen ein und dokumentiert sorgfältig die Erstellung von Wertungs- und Wettkampfbestimmungen mit ihren zahlreiche Modifikationen bis in die Gegenwart.

Mit der Geschichte des Kunstradfahrens in Rheinhessen schließt der Textteil der Arbeit ab. Am Beispiel des früheren Verbandes „Mittelrhein“ bzw. „Rheinhessen“ und dem aktuellen Bezirk innerhalb des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz, der im Hallenradsport bis heute zur nationalen Spitze zählt, werden die Chancen und Probleme des Kunstradsports angesichts der Ausweitung des Sportangebotes und der Veränderungen im Vereinswesen aufgezeigt.

Eine wahre Schatzgrube für die Freunde des Kunstradsports bilden die Verzeichnis mit aussagekräftigen Abbildungen, Tabellen und Anhängen.

Es wäre zu wünschen, wenn der Hallenradsport, wie er bis zum Verbot 1933 und in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg – durchaus in einer eigenständigen Form - in den Verbänden und Vereinen des Rad- und Kraftfahrerbund „Solidarität“ 1896 e. V. gepflegt wurde, eine vergleichbare Darstellung und Würdigung erfahren würde.

Das Rheinhessische Fahrradmuseum hat die Veröffentlichung der Arbeit von Sandra Bücher zur Geschichte des Kunstradfahrens in der von Prof. Dr. Norbert Müller betreuten Reihe "Mainzer Studien zur Sportwissenschaft" unterstützt. Einen wesentlichen finanziellen Beitrag haben die Kulturstiftung des Landkreises Mainz-Bingen und der LOTTO Stiftung Rheinland-Pfalz geleistet.

 

Das Buch ist gegen eine Schutzgebühr von 12,- Euro (incl. Versand) unter der Adresse Norbert.Diehl(at)online.de zu beziehen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort


Arbeit von Sandra Bücher zur Geschichte des Kunstradsports in Rheinhessen ausgezeichnet

Prof. Dr. Manfred Messing als Vorsitzender der Jury mit der Preisarbeit und die Gewinnerin Sandra Bücher (RSV Klein-Winternheim) mit Plakette und Urkunde

Anlässlich der Examensfeier am Sportinstitut der Universität Mainz am 15. November 2013 verlieh die Sportwissenschaftliche Gesellschaft Mainz e.V. der langjährigen Nationalmannschaftsfahrerin im Kunstradsport Sandra Bücher (RSV Klein-Winternheim) den Berno-Wischmann-Preis 2012. Diese Auszeichnung in Erinnerung an den legendären Sportprofessor und Gründer des USC Mainz wird alljährlich für die beste Staatsexamensarbeit in Sportwissenschaft vergeben. Sandra Bücher hat erstmalig die Geschichte des Kunstradsports mit besonderem Schwerpunkt auf die rheinhessischen Vereine und deren 125jährigen Tradition untersucht. Rheinhessen gehörte schon immer zu den Hochburgen des Kunstradsports in Deutschland. Bei der Ehrung hatte Sandra Bücher eine Überraschung parat: Sie stellte ihre Preisarbeit in Buchform vor. Das Rheinhessische Fahrradmuseum in Gau-Algesheim hat die Herausgabe mit Unterstützung der Kulturstiftung des Landkreises Mainz-Bingen nachhaltig gefördert.

 

2013 - die 12. Saison im Rheinhessischen Fahrradmuseum

Bilanz der Sonderausstellung 2013

Es war einmal. So fangen viele Märchen an. Von Ostersonntag 2013 bis Ende Oktober 2013 konnte ich im Rahmen einer Sonderausstellung meine Reisen mit dem Rocky Mt. ETS X 70 im Rheinhessischen Fahrradmuseum präsentieren.

Seit Samstag, den 16. November 2013, ist die Ausstellung offiziell abgebaut.

Auf diesem Wege möchte ich mich für die viele Hilfe, Ideen und Mühe bei allen Beteiligten bedanken. Ein großes Dankeschön gilt Norbert Diehl, der mir diese Ausstellung ermöglicht hat.

Mein ganz besonderer Dank gilt Sabine, „Blondie“ Elke, Sonnie und Wolfgang die mich nicht nur mit Rat und Tat unterstützt haben. Ab und zu haben die mich an meine Grenze getrieben bei der Gestaltung der Ausstellung.

Jetzt heißt es neue Geschichten zu schreiben.

 

Diethelm Sohn

Mit der Ausstellung zu den Touren, die Diethelm Sohn aus Oppenheim in den Jahren 2002 - 2012 in Gebirgen dieser Welt unternommen hatte, setzte das Rheinhessische Fahrradmuseum die Reihe seiner Sonderausstellungen fort.

In der Vorbereitung dieser Ausstellung hatte das Museumsteam auch die Voraussetzungen geschaffen, künftig Exponate in größerem Umfang zu präsentieren. 

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100 Jahre alt - Die Radfahrkarte des Jakob Schreiber

Über Klaus Schwindt aus Sprendlingen ist eine Radfahrkarte aus dem Nachlass des Heidesheimer "Ackerers" Jakob Schreiber ins Rheinhessische Fahrradmuseum gelangt. Sie wurde auf der Grundlage der einschlägigen Vorschriften vom Großherzoglichen Kreisamt Bingen am 16. September 1913 ausgestellt. 

Eine Verordnung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern in Darmstadt vom 6. Mai 1907 hatte, unter Bezug auf vorausgegangene Vorschriften den Radfahrverkehr betreffend, geregelt: In den Städten Darmstadt, Offenbach, Gießen, Mainz, Bingen und Worms des Großherzogtums Hessen wurde vom jeweiligen Polizeiamt, in den übrigen Gemeinden vom Kreisamt, auf Antrag des Radfahrers eine Radfahrkarte gegen eine jährliche Stempelgebühr von fünf Mark ausgestellt.

Da Jakob Schreiber bis 1922 in seine Radfahrkarte Stempelmarken einklebte, schlagen sich auch die politischen Veränderungen der Jahre 1918/1919 in den Ausweis nieder:  

  • auf dem ersten Blatt der Radfahrkarte mit der Nr. 1756 sind die Bezeichnungen Großherzogtum und Großherzogliches fein säuberlich durchgestrichen;
  • die  Stempelmarken vom 14. April 1921 und 25. März 1922 weisen mit ihrem Wert von 10 bzw. 20 Mark auf den inflationären Anstieg der Gebühr hin;
  • die amtlichen Stempelaufdrucke von 1921 und 1922 lassen erkennen, dass das "Großh." im Kreisamt Bingen aus dem Stempel entfernt wurde, noch immer aber die fürstliche Krone das Wappen des Landes ziert.

Von den vier für die staatliche Verwaltung elementaren Bestandteilen des Fahrrades, "einer sicher wirkenden Hemmvorrichtung", "einer helltönenden Glocke", "einer hellbrennenden Laterne mit farblosen Gläsern" und "einer Nummerplatte, die als Beweis für die erfolgte Zahlung der Stempelabgabe gilt"  ist durch den Anstieg der Anzahl und Nutzung von Fahrrädern die Nummerplatte weggefallen. 

Hinsichtlich der Verbreitung der Fahrräder zeigt die laufende Nummer der Radfahrkarte, dass es im Kreis Bingen 1913 mit seinen gut 40.000 Einwohnern (1910: 42.648) 1.756 Fahrräder gab. 


Werbung für Laufradrekordversuch Alzey - Paris - Alzey

Zur Werbung-Kolonne für den 2016 geplanten Rekordversuch beim Festzug anlässlich des 75. Winzerfestes in Alzey gehörte auch ein Laufrad aus dem Rheinhessischen Fahrradmuseum. Die Laufräder von Karl Drais (1817) und Anton Burg (1818) sind dann ebenso alt, wie die im Jahre 1816 gebildete Provinz Rheinhessen im Großherzogtum Hessen-Darmstadt.


Opel-Rad aus dem Museum als Film-Requisite

Am 20. September 2013 ging wieder mal ein Exponat des Rheinhessischen Fahrradmuseums auf Reisen. Nachdem das Laufrad von Karl Drais bereits mehrmals dem WDR als Requisit zur Verfügung gestanden und das Laufrad von Anton Burg Um- und Festzüge in der Region bereichert hatte, ging nun das Opel-Damenrad aus der Familie Franz Kessler auf Reisen in den Taunus. Vom Königsteiner Stützpunkt der Münchner Firma All in production betreut,  beginnen die Dreharbeiten für einen weiteren ZDF-Taunuskrimi nach einem Buch von Nele Neuhaus

Aus dem Hause von Franz Kessler in der Flössergasse stammen die Fragmente eines Oppel-Herrenrades aus dem Jahre 1901, mit dem das Mitglied des Gau-Algesheimer Radfahrerverein bei festlichen und sportlichen Ereignissen dabei war. Das Opel-Damenrad stammt aus den späten 20er-Jahren und ist so gut und vollständig erhalten, dass es als Filmrequisite genutzt werden kann. Man wird sehen ...


Internationaler Museumstag am 12. Mai 2013

Unter dem Titel "Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen machen mit!" feiern Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 12. Mai 2013 den Internationalen Museumstag. Das Rheinhessische Fahrradmuseum im Schloss Ardeck nimmt das Thema unter dem Motto "Triepad-Hasen suchen Gesellschaft" auf und lädt zu einem Treffen mit "Triepad-Rädern" während der regulären Öffnungszeiten von 14.00 – 18.00 Uhr ein.

Johann Trienes (1900-1973), ein Reichsbahn-Schlosser, baute seit 1924 in Paderborn Fahrräder und gründete das Fahrrad-Versandhaus „Trie-Pad“. Bis in die frühen 70er Jahre wuchs die Kundschaft seiner Räder mit dem Drei-Hasen-Motiv weit über Paderborn und das Umland hinaus.

Ulrich Neumann präsentiert ein renoviertes Triepad-Rad im Vergleich zu einem noch rohen „Scheunenfund“ derselben Marke. Dazu zeigt das Museumsteam auf Informationstafeln und in Gesprächen, wie vielfältig das "Drei-Hasen-Motiv" in der Literatur und Theologie, Architektur und Werbung verwendet wird.

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Drei-Hasen-Fenster am Paderborner Dom (Quelle: Wikipedia)


"Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei."

Das Drei-Hasen-Motiv wird meist gedeutet als Symbol des einen Gottes in drei Personen. Nun ist aber die naheliegende Frage, wie eins in drei und drei in eins sein kann, hier nicht angesprochen. Vielmehr wird dem Geheimnis nachgespürt, wie jedes der drei Tiere nur dann ein vollständiges Individuum ist, indem es teilhat an der Wesensausstattung der zwei anderen Tiere. Jedes Ohr eines Hasen ist zugleich auch ein Ohr des Nachbarhasen. So hat gläubiger Sinn im Mittelalter sich dem Geheimnis der Trinität bildhaft zu nähern versucht: Die drei göttlichen Personen im Wesen des einen und einzigen Gottes sind für unser schwaches Erkennen nur fassbar durch Zuhilfenahme von Begriffen wie: Person, Wesen, Teilhabe, Beziehung und Zueignung. Der Begriff sucht aber seine Anschauung.

Text: Weihbischof Hans Leo Drewes, Paderborn (1922-1999)

Saisoneröffnung am Ostersonntag

Am Ostersonntag um 11.30 Uhr, eröffnen wir die 12. Ausstellungssaison des Rheinhessischen Fahrradmuseums. Bis die einzelnen Räume wieder hergerichtet und die Exponate richtig platziert waren, lag eine ganze Menge Arbeit vor den Mitgliedern des Museumsteams. Die Vorarbeiten des Winters waren darauf ausgerichtet, die Bilder und Dokumente der nächsten Sonderausstellung unter dem Thema "Mit dem Mountainbike durch die Gebirge dieser Welt" optimal zu präsentieren.

Diethelm Sohn wird Bilder, Texte und Exponate von Touren präsentieren, die er zwischen 2003 und 2012 in Deutschland, rund ums Mittelmeer, im Himalaja sowie in Nord- und Südamerika unternommen hat. 

Reger Zuspruch

Dicht gedrängt standen die Besucher des Rheinhessischen Fahrradmuseums im ehemaligen städtischen Kassenraum, als der Museumsleiter die 12. Ausstellungssaison eröffnet. Stadtbürgermeister Dieter Faust, Berthold Döß, der Beigeordnete der Verbandsgemeinde, die Vorsitzenden Hermann Lutz und Bernhard Trapp vom Förder- und Trägerverein des Museums drückten ihre Verbundenheit mit dem Museum ebenso aus wie der Fahrradbeauftragte der Stadt Ingelheim, Erich Dahlheimer, der sich als Verbindungsmann zu den Ingelheimer Grundschulen empfahl, die schon im Vorjahr einen Ausflug ins Rheinhessische Fahrradmuseum mit der Fahrradprüfung im 4. Schuljahr verknüpften. Die Mitglieder des Museumsteams, Heinz-Egon Rösch, Werner Schön, Albert Weis, Franz Gerner, Ulrich Neumann und nicht zuletzt Wolfgang Bertram, wollten sehen, wie sich ihre Vor- und Zuarbeit zur Sonderausstellung niedergeschlagen hat. 

Diethelm Sohn machte Geschmack auf die eindrucksvollen Bilder und Berichte seiner Radtouren, die er als wichtigen Teil seiner Lebensgeschichte und seiner Philosophie beschrieb.



Bilder: Friedel Jouaux - mehr Bilder


Presseberichte



Neues Formular der Beitrittserklärung

Neues Lastschriftverfahren

Ab 2014 müssen alle bisherigen und künftigen Mitglieder des Fördervereins ein LASTSCHRIFTMANDAT ausfüllen, damit die Mitgliedsbeiträge vom Bankkonto abgebucht werden können. Die Mandatenverwaltung ist Aufgabe des Vereins, auf den damit ein erhöhter Verwaltungsaufwand zukommt.

Zum gegebenen Zeitpunkt folgen weitere Informationen.

Herzliche Einladung

Jahresbericht 2012 des Museumsleiters