Saisonstart an Ostern

Fotos: Friedel Jouaux

Museumsleiter Prof. Dr. Rösch, 


Fördervereinsvorsitzender Hermann Lutz


und Stadtbürgermeister Faust begrüßen die zahlreich erschienenen Gäste zur neuen Ausstellungssaison.






Termine 2010

27.01. Mitgliederversammlung des Fördervereins 19.30 Uhr
04.04. Eröffnung der 9. Ausstellungssaison 11.15 Uhr
16.05. 33. Internationaler Museumstag 11-17 Uhr
10.10. Letzter regelmäßiger Öffnungstag 11-17 Uhr

Alagastlauf bringt Besucher ins Museum

In diesem Jahr fand der traditionell am Kerbesonntag durchgeführte Alagast-Lauf am 3. Sonntag im September statt. Die Veranstaltung mit Start und Ziel auf dem Schlossplatz vor dem Rheinhessischen Fahrradmuseum verbanden viele ´Zuschauer mit einem Besuch im Museum.


 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Albert Weis stand den Museumsbesuchern ein sachkundiger Vertreter des Fördervereins und der "Mittwochsgruppe" zur Verfügung.


Besuch des Heimat- und Geschichtsvereins Bischofsheim



4. Lauf-KulTour erreicht das Rheinhessische Fahrradmuseum

Bei der am 3. September gestarteten "Lauf-KulTour 2010" umrunden 26 Studierende der Technischen Universität Chemnitz Deutschland auf einer grenznah verlaufenden Strecke von 4.000 Kilometern in 16 Tagen. Am 12. September gegen 16 Uhr traf die Radgruppe von Bonn kommend mit Kristin Röhr, Manuel Eberhardt und Sebastian Zimmer am Rheinhessischen Fahrradmuseum im Schloss Ardeck ein. Dort erwarteten sie Bernhard Trapp, der als Vorsitzende des Trägervereins auch die RadKulTouristen durch die Ausstellung des Museums führte, der Beigeordnete Michael König sowie Pia Steinbauer und Norbert Diehl von der Presse.

Kristin Röhr ist bereits zum dritten Mal dabei. Die gebürtige Erfurterin ist nach Chemnitz gekommen, weil sie der Bachelor-Studiengang Präventions-, Rehabilitations- und Fitnesssport interessiert hat. Mit dem Bachelor in der Hand studiert sie nun den Master Sportwissenschaft an der TU. Bei ihrer ersten Teilnahme an der Lauf-KulTour war Röhr Radbegleiterin, im zweiten Jahr Läuferin und nun wird sie die sportliche Herausforderung des Rad-KulTouristen annehmen. Für sie wurde die Lauf-KulTour schon zur "Droge".

Ihr Freund Manuel Eberhardt fand ebenfalls an der TU Chemnitz das passende Angebot, insbesondere überzeugte ihn das gute Ranking des Studiengangs Elektrotechnik. Eberhardt nimmt ebenso zum dritten Mal an der Tour teil. Erst Läufer, dann Radbegleiter, nun geht er wie seine Freundin als Rad-KulTourist ins Rennen. "Ich hatte 2008 einen Flyer der Lauf-KulTour im Briefkasten und war sofort begeistert. Und als ich feststellte, dass es ein Chemnitzer Uni-Projekt ist, wollte ich unbedingt mitlaufen", berichtet der Erfurter.

Die Läufer- und Radfahrergruppen wollen zeigen, dass jeder seine Energie für das Gemeinwohl und sein eigenes gesundheitliches Wohlergehen einsetzen kann. Mit ihrem Engagement unterstützen die Studentinnen und Studenten, die überwiegend von der TU Chemnitz kommen, die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) und werben zugleich für das Jahr der Wissenschaft 2011, in dem die TU Chemnitz ihr 175jähriges Bestehen feiert.

 

von links: Bernhard Trapp, Manuel Eberhardt, Michael König, Kristin Röhr, Norbert Diehl, Sebastian Zimmer (Foto: Pia Steinbauer)


Aus dem Rad-KulTour-Tagebuch

Die Rad-KulTouristen ließen den Ruhrpott am heutigen Tag ohne Zwischenfälle zügig hinter sich. An der sich anschließenden idyllischen Rheinlandschaft, mit Sehenswürdigkeiten wie dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Koblenz und der Loreley, rollten die Kilometer so schnell von den Beinen, dass wir sogar zwei Stunden früher als gewöhnlich unser Tagesziel erreichten und somit das Team bei leckerem Reis zufrieden auf das bisher Vollbrachte zurückblicken kann.

Am Nachmittag wurden wir freundlich vom Rheinhessischen Fahrradmuseum in Gau-Algesheim in Empfang genommen. Uns bot sich eine interessante Führung über die Entstehung und Entwicklung des Fahrrads.

Nun werden wir die letzten Kilometer im Flachland ausgiebig genießen, bevor uns die Alpen ab Mittwoch einiges abverlangen werden.

Besuch aus Hessen

Mit Motorrädern der Marken Express, Miele oder Zündapp kam der Oldtimer-Stammtisch aus Darmstadt-Arheilgen auf seinem jährlichen Ausflug ins Rheinhessische Fahrradmuseum.


33. Internationaler Museumstag am Sonntag, 16. Mai 2010

Unter dem Motto „Museums for Social Harmony – Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ begehen die Museen im Mai 2010 weltweit den 33. Internationalen Museumstag. In Deutschland, Österreich und der Schweiz findet das Ereignis am Sonntag, 16. Mai 2010, statt.

Das Motto für 2010 greift das Thema der ICOM-Generalkonferenz in Shanghai auf, die im nächsten Jahr von dem ICOM-Nationalkomitee China ausgerichtet wird. Die englische Version „Museums for Social Harmony“ ist eine Übertragung aus der chinesischen Sprache, in der der Begriff „Harmonie“ im Sinne von Ausgewogenheit in vielfältiger Form verwendet wird.

Die in Abstimmung mit den ICOM-Nationalkomitees Deutschland, Schweiz und Österreich und dem Deutschen Museumsbund festgelegte deutsche Formulierung „Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ lädt alle Museen ein, sich mit eigenen Beiträgen an der Gestaltung eines anregenden und vielseitigen Programms für die Bürger ihrer Stadt, ihrer Region oder ihres Landes zu beteiligen.

Museen als Ort der Begegnung: aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, aus allen gesellschaftlichen Schichten und aller Generationen die Chance, mehr über andere, aber auch über sich selbst zu erfahren.

Am Internationalen Museumstag können Museen ihren Besuchern generationenübergreifende und interkulturelle Programme anbieten: Zeitzeugen berichten über historische Ereignisse und tauschen sich mit nachfolgenden Generationen aus, junge Menschen führen Erwachsene, Jugen liche führen Kinder, gemeinsame Aktionen für unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen, Projekte zur Partizipation.

Das Aufzeigen von unterschiedlichen Sichtweisen auf Objekte, auf historische und aktuelle Ereignisse und die Thematisierung von Nachhaltigkeit und Museen bieten Menschen von verschiedener Herkunft, Chancengleichheit können Verständnis für ein gutes gesellschaftliches Miteinander schaffen.

Laufmaschine bei 100jährigen Jubiläum des RV 1910 Ober-Mörlen

Nachdem der Vorsitzende des Jubilars Max Sammet seinen Stellvertreter Bernd Luckas als Moderator der Akademischen Feier angekündigt hatte, rollte dieser auf einer Laufmaschine, wie sie der badische Forstmeister Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn 1817 gebaut hatte, in den Saal.

Die Laufmaschine aus dem Rheinhessischen Fahrradmuseum im ehmals kurmainzischen Schloss Ardeck hatte über Bernd Luckas, der aus dem rheinhessischen Heidesheim stammt, den Weg ins oberhessische - ehemals kurmainzische - Ober-Mörlen gefunden.

Die Festschrift zum 100jährigen Jubiläum dokumentiert die wechselvolle Geschichte, die der 1910 gegründete "Arbeiterradfahrverein Wanderlust" als dritter Radfahrerverein in Ober-Mörlen (nach dem Radfahrerclub "Wanderfalke" von 1875 und dem Radfahrer-Verein "All-Heil" von 1898) genommen hat. Radtouren, Radrennen und Saalsport bestimmten über viele Jahrzehnte das Programm des Vereins, der dem Arbeiterradfahrbund "Solidarität" angehörte.

Das Verbot der Arbeitersportvereine 1930, die beiden Weltkriege sowie Veränderungen in Beruf und Freizeit haben dem ursprünglichen Namen "Wanderlust" neue Bedeutungen verliehen. Die Radtouren gehen weit über die Region hinaus und führen einzelne Mitglieder des Vereins in die Alpen, nach Flandern, in die Länder am Mittelmeer oder gar nach Übersee.

Start in die 9. Saison am Ostersonntag


Mit Stadtbürgermeister Dieter Faust, dem Fördervereinsvorsitzenden Hermann Lutz und dem Museumsleiter Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch an der Spitze begrüßte das Rheinhessische Fahrradmuseum am Ostersonntag, 4. April 2010, 11.30 Uhr seine Mitglieder und Freunde zur 9. Ausstellungssaison.

Worte des Dankes an den Museumsleiter und seine Helfer fanden der Stadtbürgermeister und der Vorsitzende des Fördervereins; der Museumsleiter lud die Besucher ein, sich die Vitrinen der Sonderausstellungen, neue Exponate wie ein Steckrad und ein Lastenrad aus Ruanda sowie die verbesserte Präsentation des Hallenradsports anzusehen. 

Fritz Plassmann bereicherte die Feier mit Liedern auf dem Dudelsack.

Die Sonderausstellungen geben Einblicke in Geschichte sowie sportliche und gesellige Aktivitätem des RV Mainz-Hechtsheim und des RV Edelweiß Budenheim, die beide in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen feiern. Der RV 1910 Mainz-Hechtsheim zählt nicht zuletzt auf Grund seiner zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge zu den leistungsstärksten Vereinen im Bund Deutscher Radfahrer.

Vom Ostersonntag bis zum Montag am Fest des jungen Weines ist das Museum an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet. Darüber hinaus können Besuche mit dem Museumsleiter Prof. Dr. Rösch (T. 06131/72221) und anderen Mitgliedern des Fördervereins vereinbart werden.