Schnappschüsse

Ausstellung im Bergischen

Mittelaltermarkt 2012 01

Praesente im Regen

Sitzung des Museumsverbandes


Eröffnung der 10. Saison


Vor einem langen BUGA-Tag


Umzug am Weinfest


Auf die Plätze!


Ausflug an die Bergstraße

Der traditionelle Ausflug im Advent führte das Museumsteam diesmal an die Bergstraße. Die Bahnfahrt von Gau-Algesheim bzw. Mainz endete nach einem "Unfall mit Personenschaden" leider schon am Bahnhof in Groß Gerau. Nach einer knappen Stunde ging's mit den Bus ("Schienenersatzverkehr") zum Hauptbahnhof nach Darmstadt, wo der Zug in Richtung Mannheim den Ausflüglern vor den Nase wegfuhr. Das Mittagessen im Bahnhof  in Gesellschaft von Tauben wurde vorgezogen, so dass man Bensheim mit fast zwei Stunden Verspätung erreichte.

Unser Professor führte uns durch Bensheim, mit dem ihn viele Erinnerungen aus Kindheit und Jugend verbinden: die Straßen, die St. Georgskirche, die Schulen und die zahlreichen Adelshäuser, vor allem aber Erlebnisse aus der Kriegszeit mit den Zerstörungen im Stadtzentrum unmittelbar vor dem Einmarsch der US-Truppen am 26. März 1945 und den Jahren des Wiederaufbaus.

Die Buden des Weihnachtsmarktes füllten den Marktplatz und die benachbarten Seitenstraßen. Am Marktbrunnen mit der stattlichen Brunnensäule gab's köstlichen Glühwein unterschiedlicher Geschmacksrichtungen. 

Der Weg von Bensheim nach Heppenheim ist nicht weit. Die Bahn brachte die Ausflügler sicher ans Ziel. Weil die Gaststätten noch nicht geöffnet hatten, bot sich ein Besuch des Museums der Sparkasse Starkenburg an. Das gut ausgestattete und ehrenamtlich geführte Geldmuseum bot interessante  Einblicke in die Geschichte des Geldes und gab dem Museumsteam zugleich Anregungen zur eigenen Museumsarbeit. Mit dem Restaurant "A-z" in der Kirchengasse fand sich das richtige Lokal zum Abschluss des Ausflugs: köstliche Speisen, eine freundliche Bedienung und die gemütliche Atmosphäre eines traditionellen Hauses sorgten für allgemeine Zufriedenheit. 

Auf der Rückreise mit der Bahn klappten die Übergänge in Darmstadt und Mainz, so dass die Touristen wieder wohlbehalten nach Hause kamen.



Drei Klassen der Präsident-Mohr-Schule im Fahrradmuseum

Es sollte zu einer guten Übung in jedem Jahr werden: Nach der Fahrradprüfung im 4. Schuljahr besuchen die Schülerinnen und Schüler der (Ober-)Ingelheimer Präsident-Mohr-Schule das Rheinhessische Fahrradmuseum im Schloss Ardeck Gau-Algesheim.

Nachdem an einem regnerischen Tag von der Klasse 4 a mit ihren Begleiterinnen und Begleitern manche Anstrengung verlangt worden war, boten ein paar Tage später die beiden anderen Klassen ein beeindruckendes Bild, als sie, mit dem Fahrradbeauftragten Erich Dahlheimer vornweg, in einer langen Reihe über die Schlossgasse zum Museum gefahren kamen. 


Gäste aus Saulieu entdecken gemeinsame Geschichte


Interesse der Besuchern überspringt Epochengrenze


900 Jahre kurmainzer Burg in Gau-Algesheim

Anlässlich des Schloss-Jubiläums ist das Rheinhessische Fahrradmuseum geöffnet:

  • Samstag, 25. August 2012, 14 - 20 Uhr
  • Sonntag, 26. August 2012, 11 - 18 Uhr

 


Spät entdeckt - aber trotzdem herzlichen Dank!

Donnerstag 12. April 2012

www.patria.net


Die von PATRIA genannten Links:

Noch einmal die Rheinpfalz . . .


Von der Wirkung eines Zeitungsartikels

12. August 2012 - (nd) „In Gau-Algesheim ist alles sehr beschaulich. Die hübsche, kleine Innenstadt mit ihren Kirchen und Türmchen, die liebevoll sanierten Hausfassaden, die Blumenpracht vor den Fenstern, der Spielplatz im einstigen Schlossgraben, die blitzblanken Gassen - alles sieht gemütlich aus.“ So beginnt ein Artikel von Petra Depper-Koch in der RHEINFALZ vom 4. August, nachdem die Autorin das Rheinhessische Fahrradmuseum besucht und mit Prof. Heinz-Egon Rösch über das Museum und die Neubearbeitung seines Radwanderführers „Deutsche Weinstraße und Pfälzer Rheinebene“ gesprochen hatte.

Gleich am Tag nach der Veröffentlichung kamen die ersten beiden Besucher aus der Pfalz nach Gau-Algesheim und am drauf folgenden Sonntag waren es wieder Pfälzer, die am Vormittag als erste den Weg ins Museum fanden. Sie hatten den Artikel in der RHEINPFALZ gelesen und sich entschlossen, zum Rheinhessischen Fahrradmuseum zu fahren. Mit dem Auto kam ein älteres Ehepaar aus Haßloch, beide mit vielen Erinnerungen an ihre Kindheit, in der das Fahrrad und das Radfahren eine große Rolle spielten. Ein besonderes Interesse galt den technischen Details in der Entwicklungsgeschichte des Fahrrads, verfügte man doch zuhause über eine alte, aber vollständige Mechaniker-Werkstatt. Die beiden gaben einem jungen Mann die Türklinke in die Hand, der mit einem Rixe-Oldtimer aus Quirnheim bei Grünstadt nach Gau-Algesheim gestrampelt war. Auch er war ein überaus sachkundiger Besucher und kramte am Ende aus einer Leinentasche Prospekte des 2001 gegründeten „MotorradTechnikMuseums“ Quirnheim, die er gegen Prospekte des Fahrradmuseums eintauschte. Wer wagt es noch, etwas gegen die Pfälzer zu sagen?

 


Stadt Gau-Algesheim ehrt Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch


Heinz Schaubruch und Herbert Scheurer sind tot

Zwei Mitglieder des Museumsteams, die von Anfang dabei waren, sind innerhalb weniger Tage gestorben. Beide gehörten den Jahrgang 1929 an, beide waren Handwerker, die ohne viele Worte das erledigten, was anstand, beide hielten den Rheinhessischen Fahrradmuseum und dem Radsportverein 1898 die Treue, bis ihre Kraft zu Ende ging.

Heinz Schaubruch starb am 24. November 2011, Herbert Scheurer am 7. Dezember 2011.


80. Geburtstag des Museumsleiters Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch

Zur Feier des 80. Geburtstages von Prof. em. Dr. Heinz-Egon Rösch waren Kollegen und ehemalige Studenten, Freunde und Angehörige in die Gau-Algesheimer Radsporthalle gekommen. Heinz-Egon Rösch, der nach Jahren am Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg Universität Mainz bis zu seiner Emeritierung Professor für Sportwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf war, hatte Gäste eingeladen, die ihn auf Etappen seines Lebens und Wirkens begleitet hatten.

Der Autor von Schriften zur Sportsoziologie und zur Ethik des Sportes hat als Leichtathlet, aber noch mehr als unermüdlicher Radtourenfahrer Hobby und Beruf vereint, was sich in zahlreichen Radwanderbücher über interessante Regionen im In- und Ausland niedergeschlagen hat.

Das Rheinhessische Fahrradmuseum im kurmainzer Schloss Ardeck Gau-Algesheim, das im April 2012 sein zehnjähriges Bestehen feiert, verdankt Heinz-Egon Rösch die Idee und den Impuls zu seiner Errichtung, seinen Aufbau und seine Pflege.

Durch seine Arbeit mit dem Museumsteam, seine aktive Mitgliedschaft im Radsportverein 1898 e. V. Gau-Algesheim und im Radsportverband Rheinhessen sowie seine Präsenz in der Stadt ist Gau-Algesheim zu einer späten Wirkungsstätte des rührigen Pensionärs geworden. Der Radsportverein 1898 e. V. Gau-Algesheim hat Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch deshalb mit der Dr. Quirin Mayer Medaille für besondere Verdienste um den Radsportverein Gau-Algesheim ausgezeichnet.

Bilder: Matthias Rösch