Fahrrad und Emanzipation
Lied der Radlerinnen
Ihr Männer habt uns lang geneckt,
In Küch’ und Kinderstub’ gesteckt,
Ihr sollt es jetzo büßen!
Auch wir, wir sind ein frei Geschlecht,
Und was vordem nur Euer Recht:
Wir treten es mit Füßen.
Die Gläser hoch! Wir stoßen an!
Wir haben jetzt die Hosen an,
Sind frischer, fescher, freier.
Es sei Euch ein „All Heil“ geweiht!
Ich lobe mir das Rad der Zeit –
Nun radelt an, Ihr Freier!
„Draisena“ (1901)
RadHaus im Stadtmuseum Einbeck
Das derzeit modernste Fahrradmuseum Deutschlands entwickelt spielerisch die Geschichte des Fahrrades und erzählt Geschichten für große und kleine Radfahrer: Warum fährt ein Fahrrad überhaupt? Welche sportliche Leistungen wurde von Hochradfahrern verlangt? Wann gab es die erste Übersetzung, den ersten Luftreifen und das Karbidlicht? Wir erzählen vom Laufrad, der größten Erfindung des Freiherrn von Drais, Ausflügen mit den ersten Fahrradvereinen, vom Fahrrad als Mittel der Emanzipation, von Kinderträumen, Zirkuskünsten, Radrennen und Rennfahrern und von den Einbecker Fahrradfirmen Stukenbrok und Heidemann. Für Liebhaber alter Fahrräder gibt es Originale ganz nah, dazu Geschichten zum Anfassen, Aufdrehen, Aufsteigen, Zuhören und Mitmachen. Nach dem Rundgang können Sie im Museumshof historische Fahrräder ausprobieren.
Öffnungszeiten: Di bis Fr 11 bis 16 Uhr, Montag geschlossen
Kontakt:
Radhaus im Stadtmuseum Einbeck
Steinweg 11/ 13
37574 Einbeck
Fon (05561) 971710 * Fax (05561) 971711
E-mail: museum(at)einbeck.de

