Reiseführer-Tipp
Anschrift
Das Rheinhessische Fahrradmuseum im Schloss
Schlossgasse 12
55435 Gau-Algesheim
Tel 06725/3151 (Stadt)
Öffnungszeiten
An Sonn- und Feiertagen von Ostersonntag bis zum 2. Sonntag im Oktober jeweils von 11 - 17 Uhr und nach Vereinbarung
Adressen
1. Vorsitzender
Hermann LutzFördervereinIm Herzenacker 7155435 Gau-AlgesheimTel 06725/4635Fax 06725/4635Museumsleiter
Prof. Dr. Heinz-Egon RöschTizianweg 555127 MainzTel 06131/72221Fax 06131/72221Öffentlichkeitsarbeit
NORBERT DIEHL
Kirchstraße 16
55435 Gau-Algesheim
Tel 06725/95770
Fax 06131/16174585
Der Weg zum Ziel
60 Jahre Sportbund

- Der Vizepräsident

- Der Alterspräsident
Eröffnung am 12.04.2009
60 Jahre Sportbund Rheinhessen
Auf dem Gutenbergplatz vor dem Mainzer Staatstheater und vor dem Alten Universität präsentierten sich anlässlich des 60. Geburtstages des Sportbundes Rheinhessen das Rheinhessische Fahrradmuseum und der rheinhessische Hallenradsport.
Der Museumsleiter Prof. Dr. Heinz Egon Rösch hatte einen Nachbau des Laufrads von Anton Burg aus Sobernheim von 1818 mitgebracht, die Europameisterin im Einer-Kunstfahren der Juniorinnen Lisa Hattemer zeigte ihre Kunst gemeinsam mit den Klein-Winternheimer Brüdern André und Benedikt Bugner.
Der aus Sobernheim an der Nahe stammende Wiener Grundbesitzer und Hofmaschinist Anton Burg (1767–1849) entwickelte nahezu zeitgleich mit Karl Drais in seiner "K.K. Hofackerwerkzeug- und Maschinenfabrik Anton Burg und Sohn" ein Laufrad und gründete eine erste Fahrschule.
Saison-Eröffnung am 12. April 2009
Zur Eröffnung der 8. Saison waren am Ostersonntagmorgen zahlreiche Freunde und Gönner des Rheinhessischen Fahrradmuseums ins Schloss Ardeck gekommen. Museumsleiter Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch konnte neben den Bürgermeistern Dieter Faust und Dieter Linck die Vorsitzenden des Trägervereins Bernhard Trapp, des Fördervereins Hermann Lutz und des Radsportvereins 1898 Hermann Schön begrüßen.
Stadtbürgermeister Faust und Hermann Lutz waren sich in ihren Ansprachen einig, dass das Rheinhessische Fahrradmuseum eine Erfolgsgeschichte geworden sei, die nur das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger ermöglicht habe. Hermann Lutz erinnerte an die Anfänge des Museums und die Hoffnungen, denen Museumsleiter Prof. Rösch und das Museumsteam eine Zukunft gegeben habe. In diesem Jahr habe ein "Safety" aus dem letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts angeschafft werden können, das die Entwicklungsgeschichte des Fahrrads von der Drais'schen Laufmaschine, über die pedalgetriebene Michauline bis zum Hochrad komplettiere.
Dem Museumsleiter und Albert Weis, der treibenden Kraft in der Werkstatt und bei der Bereitstellung von Information zu den Exponaten, gelang es, den Anwesenden Geschmack auf die Sonderausstellung "Außergewöhnliche Fahrräder" zu machen: Vom Cavallo (italienisch für Pferd) der fränkischen Firma Hercules, das nicht nur durch seinen Namen, sondern auch die Art und Weise des Antriebs daran erinnert, dass „Stahlross“ und „Drahtesel“ ursprünglich nicht „gefahren“, sondern „geritten“ wurden, über das leichte Aluminium-Faltrad des Harry Bickerton bis zu dem gelben Postrad, mit dem der Postbote Heinz Kloos jahrzehntelang die Gemeinden von Trechtingshausen bis Bacharach und in den Seitentälern bediente. Wem kommen da nicht aus Jacques Tatis Schützenfest der Postbote François, der sein Fahrrad und sich selbst drangsaliert, in den Sinn oder Philippe Abrams, der als Filialleiter einer kleinen Poststelle in der Provence von einer Versetzung an die Cote d'Azur träumt, um schließlich in der Region Nord-Pas-de-Calais bei den Sch'tis zu landen?













