36. Gau-Algesheimer Volksradfahren am 12. September 2010
Die über 450 Freunde des Volksradfahrens und des Radsportvereins, die beim 36. Gau-Algesheimer Volksradfahren die Tour über 26 km genossen und anschließend unterhaltsame Stunden an der Radsporthalle erlebten, dürften ihr Kommen nicht bereut haben: Das Wetter war, wie prophezeit herrlich, das gastronomische Angebot um einige Extras erweitert und die Stimmung gut.
Als der Beigeordnete Michael König und der Vorsitzende Hermann Schön die ersten Touristen um 9.00 Uhr auf die Strecke schickten, war trotz des schönen Wetters offen, ob sich die Mühen der über 80 Helferinnen und Helfer am Ende lohnen würden. Denn von den Teilnehmerzahlen der späten 70er und frühen 80er Jahren, die sich jeweils zwischen 1.500 und 1.900 bewegten, ist man seitdem weit entfernt. Mit dem Volksradfahren haben die Radsportvereine ihren Teil zum Erfolg des Radfahrens seit den Tagen der „Trimm-dich-Bewegung“ beigetragen und das „Volk aufs Rad“ gebracht, aber um heute eine größere Zahl anzulocken und gegenüber vielfältigen gleichzeitigen Angeboten zu bestehen, muss ein erheblicher Aufwand getrieben werden.
Dass dies in Gau-Algesheim gelingt, dazu tragen neben der Helferschar des RSV die Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz und viele Persönlichkeiten aus Kommune und Vereinen, aber auch von den benachbarten Radsportvereinen bei.
Wie groß das Spektrum der Teilnehmer ist, zeigte die Preisverteilung: der Pokal für die größte Gruppe der Stadt, überreicht vom Beigeordneten König, ging an die Kommunionkinder des Jahres 2010, die Auszeichnung für die größte Gruppe aus der übrigen Verbandsgemeinde übergab Verbandsbürgermeister Dieter Linck an den RSV Appenheim, Jürgen A. Weis vom Fiat-Autohaus Weis konnte den RSV Klein-Winternheim um den Verbandsvorsitzenden Jakob Bugner ehren, als die größte Grundschulklasse wurde die 4c der Schloss-Ardeck-Grundschule mit dem Pokal der Mainzer Volksbank ausgezeichnet. Wilhelmine Rohleder und Heinz Schaubruch absolvierten als älteste Teilnehmer den Kurs, wie sie dies seit Jahrzehnten tun.
So wird das 36. Gau-Algesheimer Volksradfahren nicht das letzte gewesen sein, auch wenn die Aktiven im Vorstand und in der Mitgliedschaft zunächst einmal durchatmen dürfen.
Die neue Streckenführung bringt zwei Änderungen mit sich, nicht zuletzt um die Fahrt durch den "Suezkanal" und den Übergang über die B 41 zu vermeiden:
- Fahrt entgegen dem Uhrzeigersinn von der Radsporthalle zunächst nach Ingelheim,
- Streckenführung im letzten Teil des Rundkurses vom Flugplatz entlang des Welzbaches und der Bahn bis zur Sander Brücke; von dort auf dem Radweg Ingelheim - Gau-Algesheim zurück in die Stadt.









