Saisonstart an Ostern

Fotos: Friedel Jouaux

Museumsleiter Prof. Dr. Rösch, 


Fördervereinsvorsitzender Hermann Lutz


und Stadtbürgermeister Faust begrüßen die zahlreich erschienenen Gäste zur neuen Ausstellungssaison.






  • Saison 2010

Termine 2010

27.01. Mitgliederversammlung des Fördervereins 19.30 Uhr
04.04. Eröffnung der 9. Ausstellungssaison 11.15 Uhr
16.05. 33. Internationaler Museumstag 11-17 Uhr
10.10. Letzter regelmäßiger Öffnungstag 11-17 Uhr

Start in die 9. Saison am Ostersonntag


Mit Stadtbürgermeister Dieter Faust, dem Fördervereinsvorsitzenden Hermann Lutz und dem Museumsleiter Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch an der Spitze begrüßte das Rheinhessische Fahrradmuseum am Ostersonntag, 4. April 2010, 11.30 Uhr seine Mitglieder und Freunde zur 9. Ausstellungssaison.

Worte des Dankes an den Museumsleiter und seine Helfer fanden der Stadtbürgermeister und der Vorsitzende des Fördervereins; der Museumsleiter lud die Besucher ein, sich die Vitrinen der Sonderausstellungen, neue Exponate wie ein Steckrad und ein Lastenrad aus Ruanda sowie die verbesserte Präsentation des Hallenradsports anzusehen. 

Fritz Plassmann bereicherte die Feier mit Liedern auf dem Dudelsack.

Die Sonderausstellungen geben Einblicke in Geschichte sowie sportliche und gesellige Aktivitätem des RV Mainz-Hechtsheim und des RV Edelweiß Budenheim, die beide in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen feiern. Der RV 1910 Mainz-Hechtsheim zählt nicht zuletzt auf Grund seiner zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge zu den leistungsstärksten Vereinen im Bund Deutscher Radfahrer.

Vom Ostersonntag bis zum Montag am Fest des jungen Weines ist das Museum an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet. Darüber hinaus können Besuche mit dem Museumsleiter Prof. Dr. Rösch (T. 06131/72221) und anderen Mitgliedern des Fördervereins vereinbart werden.

 


Laufmaschine bei 100jährigen Jubiläum des RV 1910 Ober-Mörlen

Auf der Laufmaschine durch die Fahrradgeschichte

Nachdem der Vorsitzende des Jubilars Max Sammet seinen Stellvertreter Bernd Luckas als Moderator der Akademischen Feier angekündigt hatte, rollte dieser auf einer Laufmaschine, wie sie der badische Forstmeister Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn 1817 gebaut hatte, in den Saal.

Die Laufmaschine aus dem Rheinhessischen Fahrradmuseum im ehmals kurmainzischen Schloss Ardeck hatte über Bernd Luckas, der aus dem rheinhessischen Heidesheim stammt, den Weg ins oberhessische - ehemals kurmainzische - Ober-Mörlen gefunden.

Die Festschrift zum 100jährigen Jubiläum dokumentiert die wechselvolle Geschichte, die der 1910 gegründete "Arbeiterradfahrverein Wanderlust" als dritter Radfahrerverein in Ober-Mörlen (nach dem Radfahrerclub "Wanderfalke" von 1875 und dem Radfahrer-Verein "All-Heil" von 1898) genommen hat. Radtouren, Radrennen und Saalsport bestimmten über viele Jahrzehnte das Programm des Vereins, der dem Arbeiterradfahrbund "Solidarität" angehörte.

Das Verbot der Arbeitersportvereine 1930, die beiden Weltkriege sowie Veränderungen in Beruf und Freizeit haben dem ursprünglichen Namen "Wanderlust" neue Bedeutungen verliehen. Die Radtouren gehen weit über die Region hinaus und führen einzelne Mitglieder des Vereins in die Alpen, nach Flandern, in die Länder am Mittelmeer oder gar nach Übersee.

33. Internationaler Museumstag am Sonntag, 16. Mai 2010

Unter dem Motto „Museums for Social Harmony – Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ begehen die Museen im Mai 2010 weltweit den 33. Internationalen Museumstag. In Deutschland, Österreich und der Schweiz findet das Ereignis am Sonntag, 16. Mai 2010, statt.

Das Motto für 2010 greift das Thema der ICOM-Generalkonferenz in Shanghai auf, die im nächsten Jahr von dem ICOM-Nationalkomitee China ausgerichtet wird. Die englische Version „Museums for Social Harmony“ ist eine Übertragung aus der chinesischen Sprache, in der der Begriff „Harmonie“ im Sinne von Ausgewogenheit in vielfältiger Form verwendet wird.

Die in Abstimmung mit den ICOM-Nationalkomitees Deutschland, Schweiz und Österreich und dem Deutschen Museumsbund festgelegte deutsche Formulierung „Museen für ein gesellschaftliches Miteinander“ lädt alle Museen ein, sich mit eigenen Beiträgen an der Gestaltung eines anregenden und vielseitigen Programms für die Bürger ihrer Stadt, ihrer Region oder ihres Landes zu beteiligen.

Museen als Ort der Begegnung: aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, aus allen gesellschaftlichen Schichten und aller Generationen die Chance, mehr über andere, aber auch über sich selbst zu erfahren.

Am Internationalen Museumstag können Museen ihren Besuchern generationenübergreifende und interkulturelle Programme anbieten: Zeitzeugen berichten über historische Ereignisse und tauschen sich mit nachfolgenden Generationen aus, junge Menschen führen Erwachsene, Jugen liche führen Kinder, gemeinsame Aktionen für unterschiedliche soziale und ethnische Gruppen, Projekte zur Partizipation.

Das Aufzeigen von unterschiedlichen Sichtweisen auf Objekte, auf historische und aktuelle Ereignisse und die Thematisierung von Nachhaltigkeit und Museen bieten Menschen von verschiedener Herkunft, Chancengleichheit können Verständnis für ein gutes gesellschaftliches Miteinander schaffen.