Der Förderverein 2000

  • Angelika Avenarius
  • Arnold Avenarius-Herborn
  • Jakob Bugner
  • Rudi Deister
  • Norbert Diehl
  • Hubertus Fetzer
  • Dr. Bernhard Freund
  • Bernhard Gerster
  • Clausfriedrich Hassemer
  • Klaus Hattemer
  • Günter Hemmes
  • Ingrid Lutz
  • Alfons Molitor
  • Dr. Norbert Müller
  • Dr. Heinz-Egon Rösch
  • Detlef Schaubruch
  • Heinz Schaubruch
  • Wolfgang Schneider
  • Werner Schön
  • Albert Weis
  • Martin Wörsdörfer

Vorstand 2001

  • Hermann Lutz, Erster Vorsitzender
  • Werner Schön, Stellv. Vorsitzender
  • Emanuel Rösch, Schatzmeister
  • Norbert Diehl, Schriftführer
  • Arnold Avenarius-Herborn, Beisitzer als Vorsitzender der Carl-Brilmayer-Gesellschaft
  • Albert Weis, Beisitzer als Mitglied des Mainzer Radsportvereins von 1889
  • Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch, Museumsleiter
  • Clausfriedrich Hassemer als Stadtbürgermeister geborenes Mitglied
  • Jakob Bugner als Vorsitzender des Radsportverbandes Rheinhessen geborenes Mitglied
  • Norbert Diehl als Vorsitzender des RSV 1898 Gau-Algesheim geborenes Mitglied

Kassenprüfer: Rudi Deister und Hans Joachim Kreuziger

Der Trägerverein

Aus der Satzung des Trägervereins

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr (1) Der Verein führt den Namen „Trägerverein des Rheinhessischen Fahrrad-Museums im kurmainzer Schloss Ardeck Gau-Algesheim“ (Kurzfassung: Trägerverein Rheinhessisches Fahrrad-Museum) und ist in das Vereinsregister einzutragen; nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“. (2) Der Verein hat seinen Sitz in 55435 Gau-Algesheim, Schlossgasse 12. (3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins (1) Zweck des Vereins ist es, die Errichtung, den Aufbau und die Unterhaltung des „Rheinhessischen Fahrrad-Museums” im Schloss Ardeck zu Gau-Algesheim als einer der Öffentlichkeit zugänglichen kulturellen Einrichtung zu betreiben. (2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein verfolgt ausschließlich kulturelle Zwecke. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen. (3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Mitglieder des Trägervereins sind – neben einigen wenigen Einzelmitgliedern – die Stadt Gau-Algesheim als Eigentümerin des Schlosses Ardeck, der Heimat- und Kulturverein Gau-Algesheim sowie der Radsportverband Rheinhessen. Vorsitzender ist Bernhard Trapp, stellv. Vorsitzender Jakob Bugner und Schatzmeister Emanuel Rösch. Als Kassenprüfer wurden gewählt: Hermann Lutz und Clausfriedrich Hassemer. Seit Jahren führen Träger- und Förderverein ihre Jahreshauptversammlungen an einem gemeinsamen Termin in der Rathausscheune durch.


Ein Porträt vorweg ...

Pia Steinbauer, freie Journalistin und Heimatforscherin aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Schloss und Museum, hatte für das Heimatjahrbuch des Landkreises Mainz-Bingen vor Eröffnung des Museums ein informatives Porträt des neuen regionalgeschichtlichen Angebots geschrieben. Sie hat auch in den folgenden Jahren das Rheinhessische Fahrradmuseum mit Interesse und Wohlwollen begleitet.

Name

Ankündigung


Eröffnung am 21.4.2002

Prominente Gäste:

  • Architekt Volker Boos
  • Herbert Brucherseifer, Rektor der Hauptschule
  • Clausfriedrich Hassemer, Stadtbürgermeister
  • Pfarrer Dr. Ludwig Hellriegel
  • Herbert W. Hofmann, Präsident des Sportbundes Rheinhessen und Vizepräsident des Landesportbundes
  • Peter Krawietz, Kulturdezernent der Stadt Mainz
  • Dieter Linck, Verbandsbürgermeister
  • Prof. Dr. Norbert Müller, Institut für Sportwissenschaft, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • Sylvia Schenk, Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer
  • Traubenkönigin Sandra I.

Das Museumsteam

Einer hat eine Idee, er trägt sie lange mit sich herum; dann erzählt er anderen davon, findet Zuhörer und Resonanz; infiziert andere mit der Idee, die zum Vorhaben wird, wenn sich ein paar zusammen-finden, wenn es an der Zeit und ein Ort vorhanden ist, wo die Idee, die längst ihr Gesicht profiliert hat, Wirklichkeit werden kann. So kam Heinz-Egon Rösch, so kam Gau-Algesheim zu seinem Fahrradmuseum. 

Die Zeit: ein neuer Lebensabschnitt nach dem Berufsleben, ein Verein, der sein 100-jähriges Jubiläum feiert, eine Phase, in der es bei den einigen Radsportvereinen in der Region aufwärts geht; ein Ort, eine Stadt, die für die alte kurmainzer Burg und was von ihr übrig geblieben ist, endlich eine Bestimmung gefunden hat, ein Bürgerschloss, in das das Projekt "Rheinhessisches Fahrradmuseum" passt. 

Widerstände und Vorbehalte gegen das Museum an diesem Ort, längst vergessen, Menschen sind bereit mitzuwirken, ohne im Einzelnen zu wissen, was auf sie zukommt. So fanden sich Radsportaffine vor Ort, aber auch in Mainz und in anderen Gemeinden Rheinhessens, aber auch andere, deren Erfahrungen und Interessen anders vorgeprägt waren.

Die Museumsdienste sind vielfältig, zugleich aber auf viele Schultern zu verteilen: Aufbau, Pflege und Reparatur der Exponate, Vitrinen und Schränke, Gerätschaften und Stellwände, Räume und Außenanlagen; Besucherdienst: Aufsicht, Führungen, Organisation der Besuche von Schulklassen und anderen Gruppen; Presse- und Medienarbeit; Organisation der technischen Dienste, Besprechungen und Exkursionen; Leitung und Mitarbeit im Träger- und Förderverein, Zusammenarbeit mit dem Museumsverband. 

Bei all dem erfahren das Museum und das Museumsteam, der Träger- und der Förderverein in unterschiedlicher Weise und Intensität Unterstützung durch Stadt und Verbandsgemeinde, Kreis und Land, Radsportverein und Radsportverband. 

Betrachtet man die Liste der Gründungsmitglieder des Fördervereins "Rheinhessisches Fahrradmuseum", spiegelt sie die Entstehungsgeschichte des Fahrradmuseums und die Verbindung zu den Radsport-vereinen wider. In kurzer Zeit kommen auch "die Anderen" dazu, z. B. Hermann Lutz oder Emanuel Rösch. Und wie selbstverständlich gehören die "alten Radfahrer" Herbert Scheurer und Franz Gerner zur "Schraubertruppe", ohne Mitglied im Förderverein gewesen zu sein. Dem Museumsteam gehören oder gehörten an: Arnold Avenarius-Herborn, Ernst-Emil Busch, Norbert Diehl, Franz Gerner, Clausfriedrich Hassemer, Volker Jaquet, Hermann Lutz, Ulli Neumann, Michael Peil, Emanuel Rösch, Heinz-Egon Rösch, Heinz Schaubruch, Herbert Scheurer, Wolfgang Schlesag, Theo Schmitz, Hermann Schön, Werner Schön, Bernhard Trapp, Richard Ungerer, Albert Weis.

Im Museumsteam schlägt das Herz des Fahrradmuseums, finden sich die tatkräftigen Hände und Menschen, die dem Museum nach außen ein Gesicht geben, Kopf, Herz und Hand gehören längst zusammen.

Exkursionen des Museumsteams

  • Museum für Technik und Arbeit „Technoseum“ Mannheim (2005)
  • Deutsches Fahrradmuseum Bad Brückenau (2005)
  • Köln (2006)
  • Puky, Wülfrath (2007)
  • Konstantin-Ausstellung nach Trier (2007)
  • Haus der Deutschen Geschichte Bonn (2008)
  • Fahrradmuseum Traben-Trarbach (2009)
  • Mainz: Ministerien, Dom, Römertheater, Chagall-Fenster, Zitadelle (2010)
  • Weihnachtsmarkt Metz (2010) Michelstadt im Odenwald (2011)
  • Bensheim und Heppenheim an der Bergstraße (2012)
  • Weihnachtsmarkt St. Wendel (2013)
  • Gedenkstätte KZ Osthofen sowie Alter Sand, Dom und Lutherdenkmal in Worms (2014)
  • Bad Kreuznach und Bad Münster im Nahetal (2015)
  • Heimatmuseum, Wartbergturm und Weihnachtsmarkt in Alzey (2016) Paulskirche, Dom und Weihnachtsmarkt Frankfurt am Main (2017)
  • Museum am Strom in Bingen, Weihnachtsmarkt in Rüdesheim (2018)

Sonderausstellungen

Jährliche Sonderausstellungen setzen Akzente im Angebot des Rheinhessischen Fahrradmuseums, sie präsentieren nach und nach die heimischen Radsportvereine und thematisieren wichtige Aspekte aus Geschichte und Gegenwart des Fahrrades und des Radsports.

  • 2002: Aus der Geschichte des Radsportvereins 1898 Gau-Algesheim
  • 2003: Opel-Ausstellung „Räder für die Welt“ - 100 Jahre Tour de France - Die sportlichen Erfolge des Radfahrervereins 1899/1957 Wörrstadt
  • 2004: Von Kindesbeinen auf zwei Rädern. Kinderräder aus drei Jahrhunderten - Tradition und Leistungssport beim RV 1925 Mainz-Ebersheim - Rennsport, gesponsert aus Rheinland-Pfalz: Das Team Gerolsteiner
  • 2005: „Sie radeln wie ein Mann, Madame!“ – Zur Geschichte des Frauenradfahrens und des Frauenradsports
  • 2006: 40 Jahre Rheinland-Pfalz-Rundfahrt - 100 Jahre Radfahrerverein 1905 Mainz-Finthen
  • 2007: Historisches Fahrrad-Zubehör
  • 2008: 110 Jahre Radsportverein 1898 e.V. Gau-Algesheim
  • 2009: Außergewöhnliche Fahrräder
  • 2010:100 Jahre RV Edelweiß Budenheim - 100 Jahre RV 1910 e. V. Mainz-Hechtsheim
  • 2011: Fahrräder und Radfahren in Ruanda - Vom Solex zum E-Bike. Kooperation mit dem Musée du Solex, Wissemborg (Internationaler Museumstag)
  • 2012: Historische Fahrradplakate mit Unterstützung des Verlags Delius Klasing In memoriam Heinz Schaubruch und Herbert Scheurer
  • 2013: Diethelm Sohn: Mit dem Mountainbike durch die Gebirge dieser Welt - Triepad-Hasen suchen Gesellschaft. Die Fahrräder des Johann Trienens aus Paderborn (Internationaler Museumstag)
  • 2014: 125 Jahre Mainzer Radsportverein 1889 e. V. - "Läuft es von selbst, geht's meist bergab!". Karikaturen von Gerhard Mester - Faszination und Technik italienischer Rennräder (Internationaler Museumstag, 18. Mai 2014)
  • 2015: Karikaturen von Gerhard Mester: "Läuft es von selbst, geht's meist bergab!" - Versetzung eines Hochrades mit Nabenlampe aus den 1880er Jahren in einen vorzeigbaren Zustand
  • 2016: Rheinhessische Höhen. Weinbergstürme, Bergkirchen, Aussichtsplätze. Ausgewählte Wander- und Radtouren - Stadttürme von Gau-Algesheim
  • 2017: "Wie Phönix aus der Asche. Von der frühen Entwicklungs-geschichte des Fahrrades bis zur Gegenwart"
  • 2018: “Impressionen des Ostsee-Premium-Radweges von Hamburg nach St. Petersburg“

Ausstellungen andernorts

Die mentale und lokale Mobilität des Rheinhessischen Fahrradmuseums zeigt sich auch in der Bereitschaft, mit eigenen Exponaten andere thematisch verwandte Ausstellungen zu unterstützen.

„Museum unterwegs“

  • Mit der Draisine bei der Tour de France in Gernsbach (9. Juli 2005)
  • Historische Sporttrikots für das Theodor-Zink-Museum anlässlich der Fußball-WM in Kaiserslautern (2006)
  • Landesgartenschau Bingen (2008)
  • Junior Masters Kunstradfahren (7. März 2009)
  • 60 Jahre Sportbund Rheinhessen (29. August 2009)
  • 100 Jahre RV 1910 Ober-Mörlen (2010)
  • Experimentiertage des VDI Rheingau in Flörsheim am Main (seit 2010)
  • Handwerkskammer Rheinland, Berufsbildungszentrum Herrstein (2010)
  • 1. Ingelheimer Fahrradtag (18. Juni 2011)
  • Bundesgartenschau Koblenz (2011)
  • Eröffnung des Radweges „Balkantrasse“ in Wermelskirchen (22. April 2012)
  • Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim (1.-3. Juni 2012)
  • German Masters Finale im Kunstradfahren (29. September 2012)
  • SWR-Sendung "Sonntagabend" mit Markus Brock (2012)
  • 1250 Jahre Gemeinde Saulheim (19. Mai 2013)
  • Raderlebnistag, Freilichtmuseum Bad Sobernheim (16. Juni 2013)
  • Filmproduktion des Taunus-Krimis "Tiefe Wunden" nach Nele Neuhaus (ab 20. September 2013)
  • 75. Alzeyer Winzerfest (22. September 2013)
  • 125 Jahre Mainzer Radsportverein (22. November 2014)
  • Jahresauftaktveranstaltung ‚Kick-off‘ von KAO-Goldwell Darmstadt in Seeheim-Jugenheim (8. Januar 2015)
  • 1250 Jahre Jahre Gemeinde Uelversheim/Rheinhessen (18. September 2016)
  • Cyclomania. Radelnde Frauen, frauen museum wiesbaden (13. November 2016 – 29. Oktober 2017) 
  • Ausstellung “200 Jahre Handwerk auf 2 Rädern“ der HWK-Koblenz (17. Februar – 10. April 2017)
  • Ausstellung “200 Jahre auf 2 Rädern“ der Handwerks-kammer in Wiesbaden (29. Juni – 19. Juli 2017)
  • Ausleihe von Exponaten für ZDF-Mitarbeiterfest (16.-18. August 2017)

Bekannte Besucher

Politik

  • Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer
  • Franz Josef Bischel, MdL
  • Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim
  • Michael Cramer, MdEP 
  • Erich Dahlheimer, Fahrradbeauftragter der Stadt Ingelheim
  • Staatssekretär Günter Eymael
  • Dr. Edgar Franke, MdB
  • Ute Granold, MdB
  • Prof. Dr. Winfried Hassemer, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
  • Prof. Dr. Kristiane Weber-Hassemer, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates
  • Henrik Hering, Minister für Wirtschaft und Verkehr
  • Michael Hüttner, MdL
  • Peter Krawietz, Beigeordneter der Stadt Mainz
  • Leslie Thomas Reissner, Consul of Canada
  • Landrätin Dorothea Schäfer
  • Landrat Claus Schick
  • Innen- und Sportminister Walter Zuber

Sport

  • Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes 
  • Florian Blab, Vizeweltmeister Einer-Kunstfahren
  • Udo Bölts, Radrennsport-Profi
  • Sandra Bücher, Deutsche Juniorenmeisterin im Einer-Kunstfahren
  • Joachim Friedsam, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen
  • Lisa Hattemer, Weltmeisterin Einer-Kunstfahren
  • Herbert W. Hoffmann, Ehrenpräsident des Sportbundes Rheinhessen
  • Kristin Röhr, LaufKultur, TU Chemnitz
  • Annette Rogles, Weltmeisterin im Zweier-Kunstfahren
  • Sylvia Schenk, BDR-Präsidentin
  • Sandra Sprinkmeier, Weltmeisterin im Zweier-Kunstfahren

Medien

  • Kerstin Bachtler, SWR-Sonntagstour
  • Nadja Baran, Videojournalistin
  • Dieter Bayer, ZDF-Wetter
  • Christian Döring, SWR
  • Jens Hübschen, SWR-TV
  • Johannes Kalpers, SWR-Sonntagstour
  • Volker Klemm, com.plot - Agentur für Kommunikation
  • Natali Kurth, SWR 2
  • Tobias Mann, Kabarettist
  • Gerhard Mester, Karikaturist
  • Olaf Paust, SWR-Radio und Gutenberg tv
  • Steffen Sturn, SWR-Radio
  • Holger Wienpahl, SWR-TV

Wissenschaft

  • Prof. Dr. Nordwin Beck (Koblenz)
  • Prof. Dr. Theo Lautwein (Koblenz)
  • Prof. Dr. Hans-Erhard Lessing (Technikmuseum Mannheim)
  • Prof. Dr. Norbert Müller (Mainz)
  • Prof. Dr. Georg Schmidt (Jena)
  • Prof. Dr. Walter Schröder (Hamburg)

Das Experiment "gutenberg tv"

2. März 2011: Aufnahmen im Museum, auf der Schlossplatz und in der Radsporthalle

  • Zur Geschichte des Fahrradmuseums

Bilderbogen

RhhFMGA

Bilderbogen werden die Einblattdrucke des 18./19. Jahrhunderts genannt, die zumeist handkoloriert waren. Als populärer Bild- und später Lesestoff waren sie weit verbreitet. Die Blätter, auf billigem Papier gedruckt, sollten ebenso belehren wie beschäftigen und unterhalten. In dieser Tradition entstanden z. B. Bilder in den "Fliegenden Blättern", die auch die Geschichte des Radfahrens begleiten. Heute liefern Suchmaschinen aufs Stichwort mehr oder weniger gelungene Bilderbögen.


Bausteine einer Geschichte des Rheinhessischen Fahrradmuseums

Zur Frühgeschichte des Rheinhessischen Fahrradmuseums

geographische Lage

Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch entwarf in seinem Festvortrag anlässlich des 100. Geburtstags des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim am 22. März 1998 die Idee eines "Rheinhessischen Fahrrad-Museums im Schloß Ardeck". Er beschloss seinen Vortrag mit zwei Wünschen: „In Rheinland-Pfalz wäre das Rheinhessische Fahrrad-museum in Gau-Algesheim das erste seiner Art, ja das erste Sportmuseum überhaupt. Das Museum dürfte somit den Namen und die vielseitige Kultur von Gau-Algesheim weithin bekannt machen und auch dem Radsportverband Rheinhessen neue Impulse geben. Er wird auch dafür sorgen und mithelfen, dass geeignete Ausstellungsobjekte von anderen rheinhessischen Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Ich bin überzeugt, dass der Radsportverein Gau-Algesheim, die anderen Ortsvereine, der Stadtrat, die Kindergärten, die Schulen und die Bevölkerung sich glücklich schätzen dürfen, ein Rheinhessisches Fahrradmuseum in Gau-Algesheim beherbergen zu können. Für den RSV 1898 Gau-Algesheim wäre es ein edles Geschenk und damit auch für die Menschen, die sich mit ihrer Stadt und ihrer Kultur identifizieren.“

Der RSV-Familienausflug des Jahres 1999 führte die Radsportler nach Bad Wimpfen und zum Deutschen Zweirad- und NSU-Museum in Neckarsulm. Die Vorbereitungen des Rheinhessischen Fahrradmuseums erhielten durch den Museumsbesuch weitere Impulse.

Prof. Dr. Rösch und der Förderverein - Motoren beim Aufbau des Museums

Am Start 2002

Dem Förderverein "Rheinhessisches Fahrradmuseum im Kurmainzer Schloss Ardeck Gau-Algesheim" traten am 21. No-vember 2000 im Rathaus am Marktplatz als Gründer 20 Personen bei: Angelika Avenarius, Arnold Avenarius-Herborn, Bernhard Gerster, Jakob Bugner, Rudi Deister, Norbert Diehl, Hubertus Fetzer, Dr. Bernhard Freund, Clausfriedrich Hassemer, Klaus Hattemer, Günter Hemmes, Ingrid Lutz, Alfons Molitor, Prof. Dr. Norbert Müller, Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch, Detlef Schaubruch, Heinz Schaubruch, Wolfgang Schneider, Werner Schön, Martin Wörsdörfer. Die erste Mitgliederversammlung des Fördervereins „Rheinhessisches Fahrrad-Museum“ fand am 21. März 2001 im Rathaus am Marktplatz statt. Der Vorstand setzte sich folgendermaßen zusammen: 1. Vorsitzender Hermann Lutz, stellvertretender Vor-sitzender Werner Schön, Schatzmeister Emanuel Rösch, Ingelheim, Schriftführer Norbert Diehl, Beisitzer Arnold Avenarius-Herborn, Vorsitzender der Carl-Brilmayer-Gesellschaft, und Albert Weis, Mitglied im Mainzer Radsportverein 1889, Museums-leiter Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch. Als Kassenprüfer wählte die Versammlung Rudi Deister und Hans Joachim Kreuziger, Ingelheim. Geborene Vorstandsmitglieder waren als Stadtbürgermeister Clausfriedrich Hassemer, als Vorsitzender des Radsportverbandes Rheinhessen Jakob Bugner, Klein-Winternheim, und als Vorsitzender des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim Norbert Diehl.

Schloss Ardeck wird Bürgerschloss - Fahrradmuseum eröffnet

altneu

Nach der Einweihung des Schlosses Ardeck durch Staatssekretär Karl Peter Bruch am 16. März wurde am 21. April 2002 das Rheinhessische Fahrradmuseum eröffnet. Sternfahrer von rechts und links des Rheins, aus der Pfalz und aus dem Westerwald und insgesamt über 1.000 Besucher gaben der Einweihungsfeier einen festlichen Rahmen. Bei herrlichem Wetter und in Anwesenheit von Sylvia Schenk, der Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer, des Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen Herbert W. Hofmann, des Kulturdezernenten der Stadt Mainz Peter Krawietz sowie Repräsentanten des kommunalen Lebens genoss das Publikum Sport und Musik, Unterhaltung und Geselligkeit rund um das Museum. Die Wirtschaftskommission des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim bekam für die Bewirtung der Gäste nur Lob zu hören. Wenige Wochen später, am Internationalen Museumstag (12. Mai 2002), zeigte das Rheinhessische Fahrradmuseum in einer Sonderausstellung Bilder, Dokumente, Pokale und Auszeichnungen aus der Geschichte des drittältesten rheinhessischen Radsportvereins, des RSV 1898 e.V. Gau-Algesheim.

Die zweite Ausstellungssaison 2003


Der neue Schlossplatz - ein Schmuckstück

Innen-und Sportminister Walter Zuber

Am 24. Juli 2004 weihte in einer Feierstunde am Samstagvormittag der Innen- und Sportminister Walter Zuber den Platz vor dem Schloss Ardeck ein. Nach Plänen der Landschaftsarchitektin Andrea Sliwka aus Büttelborn waren die Flächen vor und hinter dem Schloss sowie zu der benachbarten Schloss-Ardeck-Grundschule so gestaltet worden, dass sich dem Blick von der Badstube und der Schlossgasse her eine große Freifläche öffnet, die nur durch ein unterschiedliches Oberflächenniveau und eine Baumgruppe strukturiert wird. Eine Fußgängerrampe zwischen dem Gebäude und dem Spielplatz des städtischen Kindergarten verbindet das Schlossumfeld mit der Appenheimer Straße, an der die Halle des Turnvereins und die Christian-Erbach-Schule liegen.

Der Vorsitzende des Radsportvereins 1898 e.V. Norbert Diehl, zugleich Mitglied von Träger- und Förderverein des Fahrradmuseums, sah in dem "Schlossplatz" eine Aufwertung des Ensembles von Schloss Ardeck, Grundschule und Kindergarten und betonte: "Es ist gut so, dass das Rheinhessische Fahrradmuseum im Schloss Ardeck, dem Sitz der kurmainzischen Amtmänner und Amtskeller, seinen Platz gefunden hat. Und es ist gut, dass das Schloss ein solch einladendes Entrée bekommen hat. Der Radsportverein Gau-Algesheim hat von Anfang an ein großes Interesse an der Errichtung eines Rheinhessischen Fahrradmuseums gezeigt, als Prof. Rösch 1997 über Pfarrer Hellriegel mit der Idee eines regionalen Sportmuseums nach Gau-Algesheim kam. Seine Idee zu entfalten, Interesse und Interessenten für das Projekt zu gewinnen, dazu bot sein Festvortrag in der Akademischen Feier anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Radsportvereins Gelegenheit, Nach einigem Zögern und dem Angebot anderer Räume waren auch Bürgermeister Clausfriedrich Hassemer und die Stadt Gau-Algesheim mit im Boot. Ab diesem Zeitpunkt hat es die Stadt Gau-Algesheim an Nichts fehlen lassen, um im Zuge der Umgestaltung des Schlosses die räumlichen Voraussetzungen für das Museum zu schaffen. Stadtbürgermeister Hassemer und den beiden Beige-ordneten Ingrid Lutz und Bernhard Trapp sei herzlich für ihr Engagement gedankt. Inzwischen haben gut 4.500 Interessierte das Museum im Schloss besucht. Dank dafür verdient vor allem Prof. Heinz-Egon Rösch, dem beinahe zu raten ist, in Gau-Algesheim ein Zelt aufzuschlagen oder eine Hütte zu bauen. Unverzichtbar für das Museum sind die „Mittwochsgruppe“ und diejenigen Mitglieder, die an den Öffnungstagen im Museum Aufsicht führen und die Besucher mit Hinweisen und Erläuterungen begleiten. In der Mittwochsgruppe haben sich neben Prof. Rösch und dem unermüdlichen Albert Weis vom Radsportverein Mainz Mitglieder des Radsportverein Gau-Algesheim zusammengefunden, die mit hand-werklichem Sachverstand, kreativen Ideen und mit Freude an der Arbeit und am geselligen Zusammensein Fahrräder und andere Gegenstände zu ausstellungs-fähigen Exponaten aufpolieren. Das Rheinhessische Fahrradmuseum ist fest in der Stadt und in der Region verankert: Dem Trägerverein des Museums gehören die Stadt Gau-Algesheim, der Radsportverband Rheinhessen und der Heimat- und Verkehrsverein Gau-Algesheim an. Dem Förderverein unter dem Vorsitz von Hermann Lutz sind – neben knapp vierzig Einzelpersonen aus Rheinhessen, aber auch aus Darmstadt und dem Westerwald - der Radsportverein Gau-Algesheim, der Rheinhessische Sportbund und die Firma Schön Fahrräder beigetreten.

Meine Glückwünsche für den Gau-Algesheimer Schlossplatz lasse ich Kurt Tucholsky ausrichten: Merkwürdig, welchen horror vacui die modernen Stadtväter in allen Ländern haben, sie können keinen leeren Platz sehen. Ein Platz ist aber nur ein Platz, wenn er leer ist – dann erst singt seine Struktur, die beschwingten Linien der angrenzenden Häuser fangen an zu sprechen. „Ich bin ein Platz!“ sagt der Platz. Heute haben sie überall „Anlagen“ daraufgesetzt, und nun schweigen die Plätze und sind gar nicht mehr da. (Peter Panter, Altes Licht, Vossische Zeitung, 16.10.1927).

Bei schönem Wetter wird der Schlossplatz zum Freilichtmuseum.

Selbstbewusstsein, Bestätigung und soziales Engagement

So kommt Eins zum Anderen: Im Beruf und im Leben erworbenes fachliches Können, mit offenen Augen wahrnehmen, wo etwas zu tun ist, Bereitschaft sich einzusetzen, wenn helfende Hände gefordert sind.

Schraubergruppe des Fahrradmuseums

Schrauber am Werk

Es ist ein Stück Normalität, was die Schraubertruppe des Rheinhessischen Fahrradmuseums den Flüchtlingen in der Verbandsgemeinde schenkt. Insbesondere in Zeiten, in denen Flüchtlinge wegen bürokratischer und sprachlicher Hürden auf Unterstützung angewiesen seien, „wollten wir den Menschen Beweglichkeit und damit Freiheit geben“, erklärt Ernst-Emil Busch von der Schraubertruppe des Museums. Seit September richten die sechs Gau-Algesheimer Schrauber gespendete Räder wieder her, machen sie der Straßenverkehrsordnung entsprechend wieder fit und schenken sie dann Flüchtlingen. Seit Beginn der Aktion vor rund drei Monaten wurden bereits 42 große Fahrräder und fünf Kinderräder verschenkt. Unterstützt wird das Museum in seinem Vorhaben vom Fahrradhaus Schön und der Verbandsgemeindeverwaltung um VG-Bürgermeister Dieter Linck. Auch die Fahrradwerkstatt des Ingelheimer Mehrgenerationenhauses hilft mit. Rund 1000 Euro hat die VG bislang für Ersatz- und Verschleißteile zur Verfügung gestellt. Und auch ausgehändigt werden die Zweiräder den Flüchtlingen von der Verwaltung. „Ich fahre inzwischen jeden Tag mit dem Fahrrad“, berichtet Meron Siell. Der 23-jährige Mann aus Eritrea hat eines der begehrten Zweiräder ergattert und nutzt es seitdem intensiv, beispielsweise um zum Sprachkurs nach Ingelheim zu fahren. Und dabei sei es keinesfalls so, dass die Flüchtlinge nur nehmen würden, im Gegenteil: „Inzwischen packen sie tatkräftig mit an“, bestätigt Hermann Lutz, Erster Vorsitzender des Fördervereins des Fahrradmuseums. Überhaupt sei es Belohnung genug, in die dankbaren, glücklichen Gesichter der Menschen zu schauen, wenn sie ihr neues Rad in Empfang nehmen, berichtet Ernst-Emil Busch. Dabei wolle man den Flüchtlingen vor allem zeigen, dass sie in der deutschen Gesellschaft willkommen seien. „Hautfarbe spielt für mich keine Rolle, wenn es um Menschlichkeit geht“, macht Busch deutlich. Jeden Mittwoch von 9 bis 12.30 Uhr treffen sich die Museumsschrauber, um an den Zweirädern herumzuwerkeln. „Inzwischen kommen auch viele Menschen vorbei und wollen Räder spenden oder mithelfen“, erzählt Busch. „Und eben auch viele Flüchtlinge sind darunter.“ Die Resonanz sei überhaupt sehr gut. Inzwischen sehe er in der ganzen Verbandsgemeinde mehrmals täglich Flüchtlinge mit ihren Rädern, erzählt Busch. Das gebe ein Stück weit Bestätigung für die Arbeit. Nur an der Kenntnis der Verkehrsregeln hapere es noch ab und an. Dann säßen auch schon mal mehrere Flüchtlinge auf einem Rad, auf Querstange, Gepäckträger und Lenker, berichtet Lutz lachend. Auch komme es vor, dass Flüchtlinge in eine Einbahnstraße falsch einbögen, „weil sie die Schilder einfach nicht kennen“. Dann helfe vielleicht eine kurze Verkehrsbelehrung, beispielsweise im Rahmen der Integrations- und Sprachkurse, „oder vielleicht auch ein einfaches Flugblatt mit Abbildungen der wichtigsten Verkehrsschilder“, schlägt Busch vor. VG-Bürgermeister Dieter Linck lobt die Schrauber des Museums und dankt für ihr unermüdliches Engagement. „Ihr leistet wirklich ein Vielfaches von dem, was wir als Verwaltung in diesem Bereich leisten könnten“, betont Linck. Natürlich soll es im nächsten Jahr mit der erfolgreichen Aktion weitergehen. Dabei gibt es auch sonst noch genug zu tun im Fahrradmuseum. So will die für Ostern geplante neue Ausstellung „Höhenwege und Türme in Rheinhessen“ anlässlich des 200-jährigen Bestehens von Rheinhessen im Jahre 2016 vorbereitet sein. „Deshalb ist jeder Helfer bei uns gerne gesehen“, betont Busch. (Nicholas Matthias Steinberg, Allgemeine Zeitung, 24. Dezember 2015)

Presse und Medien. Feste, Märkte und Aktionen

Medien
SWR Sonntagstour
SWR Landesart
WDR Quarks & Co
Rheinland-Pfalz-Tag 2012
Fest des Jungen Weines

"Klappern gehört zum Handwerk!"

Das Rheinhessische Fahrradmuseum erfreute sich schon vor seiner Eröffnung am 21. April 2002 im renovierten Schloss Ardeck einer freundlichen Begleitung durch die Medien. Zugleich nutzte es die Möglichkeiten der Präsenz und Präsentation bei Festen, Märkten und Aktionen, die wiederum in den Medien ihren Widerhall fanden.

Die lokale Presse war schon in den Anfangsjahren bereit, die Informationen und Termine des Museums aufzunehmen. Ihre Redakteure scheuten keine Mühe, sich ein Bild „vor Ort“ zu machen. Namentlich genannt seien: Ute Krepper, Alfons Molitor, Klaus Rein und Pia Steinbauer.

Mit der guten Resonanz in der Öffentlichkeit kam das Interesse der regionalen, vor allem der elektronischen Medien hinzu: ob Dieter Bayer vom ZDF das Wetter vor dem Eingang des Museums prognostizierte, ob der SWR eine Reportage für SWR 4 erstellte oder das noch junge Museum in das Ortsporträt von Gau-Algesheim der Reihe „Hierzuland“ einbaute oder ob der SWR Gau-Algesheim und das Fahrradmuseum in der Reihe „Stadt Land Quiz“ gegen Neckarsulm und das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum ins Rennen schickte.

Auch jenseits der regionalen Grenzen nahm man das Rheinhessische Fahrradmuseum wahr:

  • Ranga Yogeshwar holte im Dezember 2008 für eine WDR-Sendung über Vulkane und den Zusammenhang zwischen dem Ausbruch des Tambora im Jahre 1815 und der Entwicklung der Mobilität in Europa die Draisine aus dem Fahrradmuseum ins Studio nach Köln,
  • Bei ihren SWR-Sonntagstouren besuchten Kerstin Bachtler und Johannes Kalpers jeweils das Fahrradmuseum,
  • Unter den Stichworten "200 Jahre Fahrrad" und "Raderlebnistag" machte der SWR im Jahre 2017 mit den Reportern Steffen Sturn und Holger Wienpahl Station im Rheinhessischen Fahrradmuseum,
  • 2018 schickte die SWR-Reihe "Stadt Land Quiz" mit Jens Hübschen Gau-Algesheim und das Fahrradmuseum ins Rennen gegen Neckarsulm und das Deutsche Zweirad- und NSU-Museum, nachdem Hübschen für die "Landesart" bereits 2012 "Dinge" gesucht hatte, "die wir schon fast vergessen haben" und mit dem "Bonanzarad" im Fahrradmuseum fündig geworden war
  • In dem Taunuskrimi "Tiefe Wunden" nach einem Roman von Nele Neuhaus wirkte ein OPEL-Damenrad aus dem Fahrradmuseum mit und versetzte zusammen mit anderen Requisiten das Publikum in die 30er Jahre.

Es ist selbstverständlich, dass das Rheinhessische Fahrradmuseum im Rahmen seiner Möglichkeiten bei den Festen und Märkten in Stadt und Region Präsenz zeigt. Beispielhaft seien aus den letzten anderthalb Jahrzehnten genannt: die Festzüge beim "Fest des jungen Weines" in Gau-Algesheim, die Landesgartenschau in Bingen, der Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim, Jubiläen der Radsportvereine in Heidesheim/Ingelheim, Mainz oder Saulheim sowie die Mittelalter-Märkte in Gau-Algesheim.


Start der Aufnahmen zu "StadtLandQuiz"

noch ein BILDERBOGEN


Auf Vorrat

Personen
Sachen