Öffnungszeiten

Schlossgasse 12  55435 Gau-Algesheim  www.fahrradmuseum-rheinhessen.de

Öffnungszeiten 2019: 

Sonntage und Feiertage  von Ostern bis zum  Fest des Jungen Weines,  21. April bis 13. Oktober,  14:00 Uhr bis 18 Uhr. 

Führungen für Gruppen und außerhalb der Öffnungszeiten bitte mit dem Museumsleiter verabreden.

Herr Emil Busch  Telefon: 06725 1787 busch.emil(at)web.de

Für Einzelbesucher ist der Eintritt frei. Gruppen sprechen Ihren Besuch mit dem Museumsleiter ab.

Über Spenden freuen sich der Förderverein und die ehrenamtlichen Helfer, die Ihren Obolus in die Pflege des Museums und die Anschaffung von Exponaten investieren.

     
  • Startseite

Herzlich willkommen im Rheinhessischen Fahrradmuseum

Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch vor seinem Museum (Foto: Friedel Jouaux)


Die Lage des Rheinhessischen Fahrradmuseums im Schloss Ardeck

Südlich von Marktplatz, Rathaus und Pfarrkirche schlossen sich der Zehnthof (Kreuzhof) und die kurmainzische Burg, später Schloss Ardeck genannt, an. Noch während der Zugehörigkeit von Stadt und Region zu Frankreich (1797-1815) änderte sich das Bild der Stadt: Die wehrhaften Teile von Schloss Ardeck sowie die Mauern und Türme der Stadt bis auf einen Turmstumpf in der Badstube und den Graulturm an der Bleiche wurden geschleift, die Steine zum Straßenbau verwendet (1803), die Stadttore (Klopp-Pfort, New-Pfort und Hewerpfort) wurden niedergelegt. Der Graben wurde aufgefüllt, die Steine von den Stadttoren konnten zum Hausbau verwendet werden (1812 und 1819). Insgesamt entwickelte sich während der folgenden 100 Jahre im Südteil der Stadt eine rege Bautätigkeit: die Einweihung des Friedhofs außerhalb der Stadt, des heutigen Eickemeyer-Parks (1829), die Vollendung der Provinzialstraße von Gau-Algesheim nach Ober-Hilbersheim über eine Strecke von 3050 hessischen Klafter (ca. 7.625 m) im Jahre 1862, der Bau einer Gemeindestraße auf den Laurenziberg (1875), die Turnhalle des TV Eintracht (1892) und schließlich die große Volksschule an der Chaussee nach Appenheim (1909/1910). Dazu eine Vielzahl von Wohnhäusern entlang der alten und neuen Straßen im Süden der Stadt: Froschau (1837), Badstube und Grabenstraße (1866), Kreuzhof (1886), Appenheimer Straße (1914).