0.Erste Informationen zur Saison des Jahres 2026
Am Ostersonntag den 04.04.2026, öffnete das Rheinhessische Fahrradmuseum bis einschließlich dem 11.10.2026, wieder seine Pforten für Besucherinnen und Besucher.
An allen Sonn- und Feiertagen, von 14:00 bis 18:00 Uhr, präsentieren die Museumsfreunde ihren Gästen Zweiradgeschichte erlebbar, interessant und er“fahrbar“. Auch die Museumssaison 2026 steht unter dem Motto “Bei uns dürfen Sie auch schon mal am Rad drehen“, denn anfassen zum Erfassen und greifen zum Begreifen ist nicht nur erlaubt, sondern gerne gesehen.
Unsere Sonderausstellung der Saison 2026 „Fahrräder mit Rückenwind - Der Weg vom ersten Fahrrad mit Hilfsmotor zum E-Bike von heute"sollten Sie nicht verpassen!
Weitere Informationen zu unserer aktuellen Sonderausstellung finden unter dem Menüpunkt „Museum digital“ im Untermenü „Sonderausstellung des Jahres 2026“. Dort bieten wir unseren Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung von Fahrrädern mit Hilfsmotor und E-Bikes. Die Ausstellung umfasst 32 Informationstafeln, vier thematisch passende Exponate sowie eine Vitrine mit Equipment. Ein besonderes Highlight: Zwei der vier im Ausstellungsraum präsentierten Ausstellungsstücke können Sie selbst erkunden – und auch er"fahren“.
Allgemeiner Überblick
Das Museum präsentiert auf einer Fläche von ca. 165 m² in fünf Abteilungen eine Vielzahl von Exponaten, darunter historische Räder, Alltagsräder, Sporträder, Kunstobjekte zum Thema Fahrrad sowie Kinder- und Sonderräder. Darüber hinaus umfasst die Ausstellung zehn Vitrinen, die mit Equipment und Originaldokumenten rund um das Thema Rad, Reprints, Bilder, Trikots usw. bestückt sind. Zudem steht den Gästen eine Fachbibliothek zur Verfügung. Weiterhin präsentieren wir alljährlich wechselnde Sonderausstellungen. Zudem stellen wir Ihnen drei Medienbereiche zur Verfügung, welche über den Radsportverband Rheinhessen (RVR) und die dem RVR angeschlossenen Vereine sowie über Radball, Kunstradfahren, BMX-Radsport und die Geschichte des Fahrrades informieren.
Spezielle Angebote
Von den ca. 85 ausgestellten Zweiradexponaten aus allen Epochen der “Fahrradgeschichte“ können Sie innerhalb der Ausstellungsräume, ein Hochrad (Sattelhöhe 150 cm) besteigen, und/oder eine Singlespeed-Bahnmaschine testen. Ebenso ist es möglich auf dem Museumsvorplatz, ein Schwingbike „Cavallo“ von Herkules, dass über Lenker- und Sattelbewegungen angetrieben wird zu erproben, ein Audi-Quattro-City-Bike mit einer elektronischen 5-Gang-Automatik-Nabenschaltung, oder auch ein Pedersen-Rad zu er“fahren“. Selbst der Versuch ein Artisten-Rad (Höhe 45cm / Länge 40 cm) zu bezwingen wird Ihnen auf Wunsch ermöglicht.
Wenn Sie allerdings eher einen schönen, ruhigen Nachmittag in unserem Museum verbringen möchten, denn vieles ist möglich aber nichts muss, werden Sie auf Wunsch von dem Aufsichtsführenden individuell betreut und durch die Ausstellungräume geführt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Saison 2026
1.Partnerschaftstreffen Rheinland-Pfalz – Ruanda am 10. Januar 2026 in 55435 Gau-Algesheim
„Radfahren in Ruanda“ beim Neujahrsempfang der Partnerschaft Rheinland-Pfalz und Ruanda
Ein Bericht von Günter Frey Gau-Algesheim.
Anlässlich des Neujahrsempfangs des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz / Ruanda bot sich für den Museumsleiter des Rheinhessischen Fahrradmuseums, Emil Busch, die Gelegenheit, den geladenen Gästen das Fahrradmuseum zu präsentieren. Er zeigte dabei vorrangig die Exponate aus der Entstehungsgeschichte des Fahrrads und die spätere Entwicklung als Alltagsrad. Unterstützt wurde er von Hermann Schön, der als früherer erfolgreicher Leistungssportler im Radballsport die sportlichen Akzente des Radfahrens im Freiluft- und im Hallenbereich herausstellte.Anlassbedingt ging Günter Frey auf die Radfahr-Aspekte aus Sicht Ruandas ein. Dies war zu einem das von der Landesregierung dem Museum zur Verfügung gestellte Chukudu-Rad, ein Lastentretrad aus Holz, das in früheren Zeiten zum Transport von Waren jeder Art genutzt wurde. Ergänzend dazu erläuterte er die aktuelle Ausstellung zum Thema „Radfahren in Ruanda“, die erstmals 2011 nach einer Ruandareise zusammen mit der jetzigen Sprecherin der AG Kigina, Anne Hagel, als Sonderausstellung des Museums gezeigt wurde.
Insgesamt waren alle Besucher beeindruckt von der Vielfalt der Ausstellung und sprachen Emil Busch ihre hohe Anerkennung aus.
2.Das Rhh. Fahrradmuseum bei Schülerbegegnungen immer ein Highlight
Erkundungen des historischen Stadtkerns und der Besuch des Rheinhessischen Fahrradmuseums sind ein „Muss“, wenn eine Schülerbegegnung zwischen der Christian-Erbach-Realschule plus mit ihrer Partnerschule Scuola Secondaria Mons. Gaiter aus Caprino Veronese stattfindet. So lotsten beim kürzlichen Besuch aus Gau-Algesheim italienischer Partnerstadt Clausfriedrich Hassemer und Michael Helm als Vertreter des Partnerschaftsvereins die knapp 40 deutschen und italienischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften durch historische Straßen und Gässchen. Ein Highlight auf dem Weg versprach der Besuch des Fahrradmuseums im Schloss Ardeck. Denn dort wird Fahrradgeschichte sichtbar präsentiert und zugleich erlebbar. So fehlte beim aktuellen Besuch der Caprineser Gruppe auch der Besuch im Museum nicht.
Museumsleiter Emil Busch ließ es sich nicht nehmen, die Gäste selbst zu begrüßen. In überzeugender Weise vermittelte er den Jugendlichen beim Gang durch die Räume einen Überblick zur Entwicklung des Fahrrades von den Anfängen der Laufmaschine bis in aktuelle Ausführungen. Auch klang bereits ein erster Hinweis auf das Thema der diesjährigen Sonderausstellung „Fahrräder mit Rückenwind“ an. Klar, dass die auf den Schlossplatz bereit gestellten Fahrräder wie Tandem, Liegefahrrad, Artistenrädchen u. a. m. eifrig genutzt wurden. Begeistert und mit Geschick zogen die Schülerinnen und Schüler ihre Kreise, erlebten dabei zugleich interaktiv Gemeinschaft miteinander. Die Begeisterung kannte (fast) keine zeitliche Grenzen.
Mit einem Eintrag in das Gästebuch des Museums und dem herzlichem Dank an das Museums- und das GiV-Team verabschiedete sich die Gruppe. In der Schule wartete bereits Landrat Thomas Barth zu einem lebendigen Austausch über erste Erfahrungen der Begegnung und die Bedeutung der Partnerschaften zwischen dem Landkreis Mainz-Bingen und der Provinz Verona. CfH
14.03.2026 CfH

