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Anschrift

 

Das Rheinhessische Fahrradmuseum 
im ehemals kurmainzischen Schloss Ardeck

  • Schlossgasse 12
  • 55435 Gau-Algesheim
  • Tel. 06725/992143 (Touristinfo in der Rathausscheune)

 

 

Öffnungszeiten

An Sonn- und Feiertagen von Ostersonntag bis zum 2. Sonntag im Oktober jeweils von 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

Das Rheinhessische Fahrradmuseum liegt direkt an der "Obstroute", dem Rundkurs durch das Selz- und Welzbachtal.

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Das Museumskonzept

Am 22. März 1998 stellte Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch anlässlich des 100. Geburtstags des Radsport-vereins 1898 Gau-Algesheim sein Konzept eines regionalen Sportmuseums, des Rheinhessischen Fahrradmuseums, vor.


Förderverein

1. Vorsitzender

  • Hermann Lutz
  • Im Herzenacker 71
  • 55435 Gau-Algesheim
  • Tel 06725/4635
  • Fax 06725/3091896

Trägerverein

1. Vorsitzender

  • Bernhard Trapp
  • Im Herzenacker 11 A
  • 55435 Gau-Algesheim

Museumsleitung

Ernst-Emil Busch, Museumsleiter seit 2016

Busch.Emil(at)web.de


Ansprechpartner

  • Führungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten (Hermann Lutz, 06725/4635; Werner Schön, 06725/3611; Bernhard Trapp)
  • Verbindung zum Museumsverband, historische Recherchen (Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch, 06131/72221)
  • Homepage, historische Recherchen (Norbert Diehl)
  • Technik und Restauration von Exponaten (Emil Busch, Albert.Weis(at)gmx.net)
  • Anfragen, Informationen und Postanschrift (Touristinfo (touristik(at)gau-algesheim.de) in der Rathausscheune, Marktplatz 1, 55435 Gau-Algesheim, 06725/992143)

 

     

Der Weg zum Museum


Rathausscheune, Eingang Kreuzhof


Umgebung des Museums

Im südlichen Teil der Altstadt, in der Umgebung des Schlosses Ardeck und der seit dem 19. Jahrhundert erweiterten Stadt, liegen bedeutsame Einrichtungen unseres Gemeinwesens dicht beieinander.

Karl Anton Schaab beschrieb 1835 Algesheim als "kleine Stadt am Abhange eines Bergs nach der Rheinseite, in einer sandigen Ebene, vier Stunden von Mainz, eine von Ingelheim, zwei von Bingen, vier von Kreuznach und eine vom Rhein gelegen" - wie dies ein Kartograph 1573 auch schon gesehen hatte.

Rheinlaufkarte (Ausschnitt, HHStAW)

Die Lage des Museums ...

... südlich von Marktplatz, Rathaus und Pfarrkirche schlossen sich der Zehnthof und die kurmainzische Burg, später Schloss Ardeck genannt, an. Noch während der Zugehörigkeit von Stadt und Region zu Frankreich (1797-1815) änderte sich das Bild der Stadt: Die wehrhaften Teile von Schloss Ardeck sowie die Türme und Mauern der Stadt wurden geschleift, die Steine zum Straßenbau verwendet (1803), die Stadttore wurden niedergelegt, so dass nur noch zwei Stadttürme, ein Turmstumpf in der Badstube und der Graulturm an der Bleiche, erhalten blieben. Der Graben wurde aufgefüllt, die Steine konnten zum Hausbau verwendet werden (1812 und 1819). Insgesamt entwickelte sich während der folgenden 100 Jahre im Südteil der Stadt eine rege Bautätigkeit: die Einweihung des Friedhofs außerhalb der Stadt, des heutigen Eickemeyer-Parks (1829), die Vollendung der Provinzialstraße von Gau-Algesheim nach Ober-Hilbersheim über eine Strecke von 3050 hessischen Klafter (ca. 7.625 m) im Jahre 1862, der Bau einer Gemeindestraße auf den Laurenziberg (1875), die Turnhalle des TV Eintracht (1892) und schließlich die große Volksschule an der Chaussee nach Appenheim (1909/1910). Dazu eine Vielzahl von Wohnhäusern entlang der alten und neuen Straßen im Süden der Stadt: Froschau (1837), Badstube und Grabenstraße (1866), Kreuzhof (1886), Appenheimer Straße (1914).

  • Startseite

Herzlich willkommen im Rheinhessischen Fahrradmuseum

Herzliche Einladung


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Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch vor seinem Museum (Foto: Friedel Jouaux)
Logo: Arnold Leiby, com.plot mainz

Was Sie bei einem Museumsbesuch erwartet ...

Das Rheinhessische Fahrradmuseum macht Zweiradgeschichte erlebbar

“Bei uns können Sie auch schon mal am Rad drehen“- denn anfassen zum Erfassen und greifen zum Begreifen sind erwünscht. Getreu diesem Motto gestalten wir die Geschichte des lenkbaren Zweirades leicht verständlich, interessant und erlebbar. Von den ca. 80 ausgestellten Exponaten aus allen Epochen der “Fahrradgeschichte“ können Sie auf ein Hochrad (Sattelhöhe 150 cm) steigen, das Schwingbike „Cavallo“ von Herkules testen oder eine Bahnmaschine, eine Radballmaschine, ein Kunstrad und ein Artistenrad ausprobieren.

Das Museum umfasst in fünf Abteilungen (Historische Räder, Alltagsräder, Sporträder, Kunstobjekte, Kinder- und Sonderräder) auf ca. 160 m² Ausstellungsfläche zehn Vitrinen bestückt mit Originaldokumente, Reprints, Bilder, Trikots, ein breit gestreutes Fahrradequipment sowie eine Fachbibliothek. Alljährlich wechselnde Sonderausstellungen runden das Angebot ab. Zwei Medienbereiche informieren mit kurzen Filmen über: Radball, Kunstradfahren, BMX-Radsport und die Geschichte des Fahrrades. Alle Zugänge zu den Ausstellungsräumen und den Toiletten sind barrierefrei. Werkstatt und Depot befinden sich in einem Anbau.

Das Rheinhessische Fahrradmuseum in 55435 Gau-Algesheim, Schlossgasse 12 im ehemals Kurmainzer Schloss Ardeck wird seit 2002 von einem Förderverein und einem ehrenamtlichen Museumsteam betrieben und betreut. Im Trägerverein sind die Stadt Gau-Algesheim, der Radsportverband Rheinhessen und der Radsportverein 1898 Gau-Algesheim vertreten.

Das Museum ist jeweils vom Ostersonntag bis einschließlich dem zweiten Wochenende im Oktober, an allen Sonn- und Feiertagen, von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Über eine kleine Spende, die der Erhaltung und Pflege dient, freuen wir uns. Sonderführungen für Schulklassen und Gruppen nach vorheriger Absprache sind ganzjährlich möglich. Setzen Sie sich dazu über unsere Homepage unter www.fahrradmuseum-rheinhessen.de direkt mit dem Museumsteam oder mit der Tourist-Info Gau-Algesheim (Tel.-Nr.: 06725/992143 bzw. eMail Touristik@Gau-Algesheim.de) in Verbindung.

Foto: Friedel Jouaux

Räume und Abteilungen des Museums


Ein Vorgeschmack auf die Abteilungen unseres Museums


   Abt. 1                Abt. 2               Abt. 3               Abt. 4               Abt.5

Für einen ersten Überblick bitte anklicken!

Vor 16 Jahren: Eröffnung des Rheinhessischen Fahrradmuseums

Am Anfang stand die Idee eines regionalen Sportmuseums. Der Sportpädagoge und Sporthistoriker Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch trug sie lange mit sich herum, bis ihm das 100-jährige Jubiläum des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim die Gelegenheit bot, in der Akademischen Feier am 22. März 1998 das Konzept eines Rheinhessischen Fahrradmuseums vorzustellen. Der Autor zahlreicher Radwanderbücher über Rheinhessen und das Rhein-Main-Gebiet, vom Odenwald bis nach Lothringen, von Düsseldorf bis in die Pfalz hatte einen festen Ort gefunden, an dem sein historisches, künstlerisches und technisches Interesse anschaulich Gestalt annehmen konnte.

Es waren unvorstellbar viele Besucher, nämlich mehr als 1000, die vier Jahre später zur Eröffnung des Museums am 21. April 2002 ins herausgeputzte Schloss Ardeck kamen. Mehr als 24.000 am Fahrradfahren, am Radsport oder einfach an neuen Eindrücken Interessierte haben inzwischen den Weg ins Rheinhessische Fahrradmuseum gefunden.

Jährlich wechselnde Sonderausstellungen setzen inhaltliche Akzente, prominente Besucherinnen und Besucher sowie die Präsenz des Rheinhessischen Fahrradmuseums in den Medien haben dem Projekt des Museumsleiters und der in Träger- und Förderverein versammelten Personen und Institutionen einen guten Ruf über die Grenzen von Stadt und Region verschafft.

Das Museum ist an allen Sonn- und Feiertagen von Ostersonntag bis zum 2. Sonntag im Oktober, dem Fest des Jungen Weines, von 14-18 Uhr geöffnet.  Führungen für Gruppen können mit der Touristinformation der Stadt oder den Ansprechpartnern (s. rechte Spalte) verabredet werden.

Für Einzelbesucher ist der Eintritt frei, über eine Spende freuen sich der Förderverein und die ehrenamtlichen Helfer, die Ihren Obolus in die Pflege des Museums und die Anschaffung von Exponaten investieren. 

Eröffnung am
21. April
2002

zurück geblendet (2002)

Architekt Volker Boos - Rektor Herbert Brucherseifer - RSV-Vorsitzender Norbert Diehl - VG-Ratsmitglied Hans Fels - Stadtbürgermeister Clausfriedrich Hassemer - Willi Haupt - Geistl. Rat Dr. Ludwig Hellriegel - Kulturdezernent Peter Krawietz - VG-Bürgermeister Dieter Linck - Gertraud Rösch - Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch - Traubenkönigin Sandra I. - BDR-Präsidentin Sylvia Schenk


Aus der Frühgeschichte des Rheinhessischen Fahrradmuseums

1998 Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch entwirft in seinem Festvortrag anlässlich des 100. Geburtstags des Radsportvereins 1898 e.V. Gau-Algesheim am 22. März die Idee eines "Rheinhessischen Fahrrad-Museums im Schloß Ardeck". Er beschließt seinen Vortrag mit zwei Wünschen: „In Rheinland-Pfalz wäre das Rheinhessische Fahrradmuseum in Gau-Algesheim das erste seiner Art, ja das erste Sportmuseum überhaupt. Das Museum dürfte somit den Namen und die vielseitige Kultur von Gau-Algesheim weithin bekannt machen und auch dem Radsportverband Rheinhessen neue Impulse geben. Er wird auch dafür sorgen und mithelfen, dass geeignete Ausstellungsobjekte von anderen rheinhessischen Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Ich bin überzeugt, dass der Radsportverein Gau-Algesheim, die anderen Ortsvereine, der Stadtrat, die Kindergärten, die Schulen und die Bevölkerung sich glücklich schätzen dürfen, ein Rheinhessisches Fahrradmuseum in Gau-Algesheim beherbergen zu können. Für den RSV 1898 Gau-Algesheim wäre es ein edles Geschenk und damit auch für die Menschen, die sich mit ihrer Stadt und ihrer Kultur identifizieren.“

1999 Der diesjährige RSV-Familienausflug führt die Radsportler nach Bad Wimpfen und zum Deutschen Zweiradmuseum in Neckarsulm. Die Vorbereitungen des Rheinhessischen Fahrradmuseums erhalten durch den Museumsbesuch weitere Impulse.

2000 Dem Förderverein "Rheinhessisches Fahrradmuseum im Kurmainzer Schloss Ardeck Gau-Algesheim" treten am 21. November im Rathaus am Marktplatz als Gründer 20 Personen bei: Angelika Avenarius, Arnold Avenarius-Herborn, Bernhard Gerster, Jakob Bugner, Rudi Deister, Norbert Diehl, Hubertus Fetzer, Dr. Bernhard Freund, Clausfriedrich Hassemer, Klaus Hattemer, Günter Hemmes, Ingrid Lutz, Alfons Molitor, Prof. Dr. Norbert Müller, Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch, Detlef Schaubruch, Heinz Schaubruch, Wolfgang Schneider, Werner Schön, Martin Wörsdörfer.

2001 Die erste Mitgliederversammlung des Fördervereins „Rheinhessisches Fahrrad-Museum“ findet am 21. März im Rathaus am Marktplatz statt. Der Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen: 1. Vorsitzender Hermann Lutz, stellvertretender Vorsitzender Werner Schön, Schatzmeister Emanuel Rösch, Ingelheim, Schriftführer Norbert Diehl, Beisitzer Arnold Avenarius-Herborn, Vorsitzender der Carl-Brilmayer-Gesellschaft, und Albert Weis, Mitglied im Mainzer Radsportverein 1889, Museumsleiter Prof. Dr. Heinz-Egon Rösch. Als Kassenprüfer wählt die Versammlung Rudi Deister und Hans Joachim Kreuziger, Ingelheim. Geborene Vorstandsmitglieder sind als Stadtbürgermeister Clausfriedrich Hassemer, als Vorsitzender des Radsportverbandes Rheinhessen Jakob Bugner, Klein-Winternheim, und als Vorsitzender des RSV 1898 eV. Norbert Diehl.

2002 Nach der Einweihung des Schlosses Ardeck durch Staatssekretär Karl Peter Bruch am 16. März wird am 21. April das Rheinhessische Fahrradmuseum eröffnet. Sternfahrer von rechts und links des Rheins, aus der Pfalz und aus dem Westerwald und insgesamt über 1.000 Besucher geben der Einweihungsfeier einen festlichen Rahmen. Bei herrlichem Wetter und in Anwesenheit von Sylvia Schenk, der Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer, des Präsidenten des Sportbundes Rheinhessen Herbert W. Hofmann, des Kulturdezernenten der Stadt Mainz Peter Krawietz sowie Repräsentanten des kommunalen Lebens genießt das Publikum Sport und Musik, Unterhaltung und Geselligkeit rund um das Museum. Die Wirtschaftskommission des RSV bekommt für die Bewirtung der Gäste nur Lob zu hören. Internationaler Museumstag: In einer Sonderausstellung anlässlich des Internationalen Museumstages am 12. Mai zeigt das Rheinhessische Fahrradmuseum Bilder, Dokumente, Pokale und Auszeichnungen aus der Geschichte des drittältesten rheinhessischen Radsportvereins, des RSV 1898 e.V. Gau-Algesheim.