Das Rheinhessische Fahrradmuseum

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Das Rheinhessische Fahrradmuseum im Schloss Ardeck

Das Rheinhessische Fahrradmuseum finden Sie im Schloss Ardeck in Gau Algesheim.
Dieses liegt direkt an der Obstroute, dem Rundkurs durch das Selz- und Welzbachtal.

Das Rheinhessische Fahrradmuseum macht Zweiradgeschichte erlebbar

Bei uns können Sie auch schon mal am Rad drehen“- denn anfassen zum Erfassen und greifen zum Begreifen sind erwünscht. Getreu diesem Motto gestalten wir die Geschichte des lenkbaren Zweirades leicht verständlich, interessant und erlebbar. Von den ca. 80 ausgestellten Exponaten aus allen Epochen der “Fahrradgeschichte“ können Sie auf ein Hochrad (Sattelhöhe 150 cm) steigen, das Schwingbike „Cavallo“ von Herkules testen oder eine Bahnmaschine, eine Radballmaschine, ein Kunstrad und ein Artistenrad ausprobieren.

Das Museum umfasst in fünf Abteilungen (Historische Räder, Alltagsräder, Sporträder, Kunstobjekte, Kinder- und Sonderräder) auf ca. 160 m² Ausstellungsfläche zehn Vitrinen bestückt mit Originaldokumente, Reprints, Bilder, Trikots, ein breit gestreutes Fahrradequipment sowie eine Fachbibliothek. Alljährlich wechselnde Sonderausstellungen runden das Angebot ab. Zwei Medienbereiche informieren mit kurzen Filmen über: Radball, Kunstradfahren, BMX-Radsport und die Geschichte des Fahrrades. Alle Zugänge zu den Ausstellungsräumen und den Toiletten sind barrierefrei. Werkstatt und Depot befinden sich in einem Anbau.

Das Rheinhessische Fahrradmuseum in 55435 Gau-Algesheim, Schlossgasse 12 im ehemals Kurmainzer Schloss Ardeck wird seit 2002 von einem Förderverein und einem ehrenamtlichen Museumsteam betrieben und betreut. Im Trägerverein sind die Stadt Gau-Algesheim, der Radsportverband Rheinhessen und der Radsportverein 1898 Gau-Algesheim vertreten.


Die Lage des Rheinhessischen Fahrradmuseums im Schloss Ardeck

Südlich von Marktplatz, Rathaus und Pfarrkirche schlossen sich der Zehnthof (Kreuzhof) und die kurmainzische Burg, später Schloss Ardeck genannt, an. Noch während der Zugehörigkeit von Stadt und Region zu Frankreich (1797-1815) änderte sich das Bild der Stadt: Die wehrhaften Teile von Schloss Ardeck sowie die Mauern und Türme der Stadt bis auf einen Turmstumpf in der Badstube und den Graulturm an der Bleiche wurden geschleift, die Steine zum Straßenbau verwendet (1803), die Stadttore (Klopp-Pfort, New-Pfort und Hewerpfort) wurden niedergelegt. Der Graben wurde aufgefüllt, die Steine von den Stadttoren konnten zum Hausbau verwendet werden (1812 und 1819). Insgesamt entwickelte sich während der folgenden 100 Jahre im Südteil der Stadt eine rege Bautätigkeit: die Einweihung des Friedhofs außerhalb der Stadt, des heutigen Eickemeyer-Parks (1829), die Vollendung der Provinzialstraße von Gau-Algesheim nach Ober-Hilbersheim über eine Strecke von 3050 hessischen Klafter (ca. 7.625 m) im Jahre 1862, der Bau einer Gemeindestraße auf den Laurenziberg (1875), die Turnhalle des TV Eintracht (1892) und schließlich die große Volksschule an der Chaussee nach Appenheim (1909/1910). Dazu eine Vielzahl von Wohnhäusern entlang der alten und neuen Straßen im Süden der Stadt: Froschau (1837), Badstube und Grabenstraße (1866), Kreuzhof (1886), Appenheimer Straße (1914).